Kreisliga Süd: TSG Weiherhammer erwartet TuS Rosenberg - Verfolgertreff in Traßlberg - ...
Schlusslicht freut sich auf den Spitzenreiter

Nach den Niederlagen gegen Paulsdorf (Bild) und Rosenberg ist der SV Freudenberg (links Spielertrainer Florian Neiß) seit nunmehr vier Spielen ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden). Am Sonntag geht es zum Kreisliga-Verfolgerduell nach Traßlberg - für beide eine entscheidende Partie. Bild: Ziegler
(frü) In Traßlberg duellieren sich der Tabellenvierte und der Zweitplatzierte, in Ursensollen treffen der Fünfte und der Sechste aufeinander. In Loderhof messen sich zwei punktgleiche Abstiegskandidaten - und in Kastl ist Derby. Reihenweise brisante Partien stehen in der zwölften Runde der Fußball-Kreisliga Süd auf dem Programm.

Die auf dem Papier schwerste Aufgabe hat Schlusslicht TSG Weiherhammer, der den Spitzenreiter TuS Rosenberg zu Gast hat. Beide Mannschaften trennen 20 Punkte, Rosenberg erzielte 17 Treffer mehr, kassierte 27 Gegentore weniger. Trotzdem: "Wir freuen uns auf die beste Mannschaft der Liga", sagt TSG-Trainer Tobias Heindl. Und verspricht: "Wir werden versuchen, den Gästen alles abzuverlangen."

TuS Kastl       SV Schmidmühlen
(hon) Kirwa-Zeit ist Derby-Zeit: Am Samstag, 11. Oktober, gastiert um 16 Uhr zur Kastler Roum-Kirwa der SV Schmidmühlen im Lauterachtal-Derby am Mennersberg. Die Gäste starteten zwar etwas besser in die Saison als vergangenes Jahr, holten aus den letzten drei Spielen aber nur einen Punkt. Nachdem bei der Elf von SV-Trainer Marco Eckstein neben Stammtorhüter Florian Gollwitzer noch weitere Spieler verletzt sind, wird sich die Aufstellung der Schmidmühlener erst kurzfristig ergeben. Die Kastler um Spielertrainer Thomas Mayer möchten endlich auch zu Hause an die Leistungen und Erfolge der Auswärtspartien anknüpfen und zur Kirwa ein gutes Spiel zeigen. Bis auf Benedikt Berschneider und die Langzeitverletzten sind wieder alle Spieler an Bord. Kapitän Michael Hufnagel und sein Team wollen auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze bleiben. Wegen des verlorenen Finales des Lauterach- und Totopokal-Turniers hat Schmidmühlen vermutlich noch eine kleine Rechnung offen.

Inter Bergsteig       SSV Paulsdorf
(hfz) Mit dem SSV Paulsdorf erwartet der SV Inter Bergsteig Amberg den unmittelbaren Tabellennachbarn, der vergangenes Wochenende nicht über ein 1:1 gegen das Schlusslicht Weiherhammer hinauskam und Wiedergutmachung betreiben möchte. Die Heimelf schaffte in Edelsfeld ebenfalls nur ein gerechtes Unentschieden. Besondere Würze liegt in der Begegnung, da die Gäste mit Mujku und Bayer zwei ehemalige Inter-Kicker in ihren Reihen haben, die gegen ihre ehemaligen Mannschaftskollegen an alter Wirkungsstätte hochmotiviert zu Werke gehen werden. Es treffen zwei völlig unterschiedliche Mannschaften aufeinander: Inter mit einer sehr guten Heimbilanz und die Gäste mit starken Ergebnissen auswärts. Inter-Spielertrainer Scheler kann weiterhin verletzungsbedingt nicht aus dem Vollen schöpfen, wird aber dennoch eine hochmotivierte und schlagkräftige Truppe ins Spiel schicken, die den Gästen alles abverlangen wird. Anpfiff ist Samstag 15.30 Uhr.

DJK Utzenhofen       DJK Ursensollen
(aun) Seit dem Toto-Pokal-Spiel gegen Ensdorf hält der Aufwärtstrend der DJK Utzenhofen an. Dem 6:2-Pokalsieg gegen Ensdorf folgte ein 6:0 über SV Loderhof/Sulzbach. Zum dritten Heimspiel in Folge gastiert - mit einem Punkt mehr - der Nachbarverein DJK Ursensollen auf dem Utzenhofener Sportgelände. Die Elf von Trainer Stefan Steindl präsentierte sich in prächtiger Laune, musste allerdings am vergangenen Wochenende eine 2:3-Niederlage gegen den SV Freudenberg hinnehmen. Die Gäste haben mit Jiri Abel auch den Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen. Die 0:4-Niederlage in der vergangenen Saison dürfte den Utzenhofenern noch in Erinnerung sein. In den vorhergehenden Spielen gewann allerdings Utzenhofen dreimal (5:2, 3:0, 2:0). Bei den Gastgebern war gegen Loderhof trotz des Einsatzes von Ersatzspielern von der Einstellung her eine deutliche Steigerung erkennbar. Jeder rackerte und kämpfte. Bleibt man auf dieser Linie, werden sich auch die Erfolge wieder einstellen. Die Aushilfe des langjährigen Spielführers Thomas Bruckschlegel dürfte bei den Mannschaftskameraden und Verantwortlichen dankbar gesehen worden sein. Utzenhofens Trainer Yilmaz Topcu: "Um wieder auf das Niveau der letzten Saison zu kommen, müssen erst die vielen angeschlagen und verhinderten Spieler zur Verfügung stehen." Reserven 14.15 Uhr.

SV Loderhof       FC Edelsfeld
(bt) Wohin geht die Reise, nach unten zu den Abstiegsplätzen, oder nach oben an das Mittelfeld? Beantwortet wird diese Frage des SV Loderhof/Sulzbach in der Partie gegen den FC Edelsfeld, in der sich die Tabellennachbarn in einem Kellerspiel gegenüberstehen. Beides ist möglich. Wenn man sich ansieht, welches Potenzial in beiden Teams steckt, was aber auch abgerufen werden muss, sollten beide Mannschaften am Saisonende nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Der Sieger dieses Spiels würde den ersten Schritt in die richtige Richtung gehen.

SVL Traßlberg       SV Freudenberg
(ild) Für SVL-Spielertrainer Ilker Caliskan war der FC Luhe-Markt beim hart umkämpften 4:2-Erfolg der erwartet schwere Brocken: "Die hatten zu Hause gegen Inter gewonnen und einen Punkt gegen Freudenberg geholt. Auf eigenem Platz sind die stark." Nun geht es weiter gegen Freudenberg: Der Vierte in der Liga empfängt den Kronprinzen - und damit die schussgewaltigste Elf der Liga mit 35:19 Treffern. Nach elf Spieltagen hat der SVF im Schnitt über drei Tore pro Partie erzielt. Michael Schlegl und Spielertrainer Florian Neiß steuerten bisher knapp die Hälfte zu diesem Resultat bei. Dass die Offensive der Gäste stark ist, das weiß auch Ilker Caliskan, deshalb will er sein Team für diese Partie umstellen - teils gewollt, teils aber auch gezwungen. Zwar kehrt mit Sebastian Graml der Urlauber vom vergangenen Wochenende zurück, doch stehen ganz dicke Fragezeichen hinter anderen Leistungsträgern: Hinter Kapitän Dominik Mikalauskas (Grippe), Gergö Szakacs (nach Foul in Luhe verletzt) und dem Trainer selbst (nach Foul in Luhe-Markt nicht fit). Für beide Mannschaften sei diese Partie kurz vor dem Vorrundenfinale richtungsweisend, zumal der SVL am 13. Spieltag nach Ursensollen muss und Freudenberg dann Bezirksligaabsteiger TuS Kastl erwartet.

TSG Weiherhammer       TuS Rosenberg
(hfz) "Nach dem verdienten Punktgewinn beim SSV Paulsdorf, wenn auch glücklich in der Nachspielzeit erzielt, wartet mit dem Spitzenreiter die beste Mannschaft der Liga auf uns", sagt TSG-Trainer Tobias Heindl. "Wir freuen uns, auf diese Begegnung und werden versuchen den Gästen alles abzuverlangen."

Germania Amberg       FC Luhe-Markt
(tre) Eine heikle, aber lösbare Aufgabe erwartet die Germanen am vorletzten Spieltag der Hinrunde. Heikel deshalb, weil die Gäste vom angestrebten Saisonziel "Mittelfeldplatz" derzeit meilenweit entfernt sind und unbedingt punkten müssen. Der einzige Sieg in dieser Spielrunde datiert vom zweiten Spieltag. Obwohl FC-Trainer Tobias Kick auf den gesamten Kader der Vorsaison zurückgreifen kann und einige Jugendspieler hinzu kamen, will es einfach nicht klappen. Die Achillesferse der Gäste scheint die Defensive zu sein. Die zweitmeisten Gegentore der Liga sprechen eine deutliche Sprache. Wesentlich besser ist da die Bilanz der Germanen. Bereits seit sieben Spieltagen ist die Truppe um Spielertrainer Thomas Ficarra ungeschlagen. In der Erfolgsbilanz sind aber auch einige Unentschieden, als man sich den Ausgleichstreffer in den Schlussminuten einfing. So auch am vergangenen Sonntag in Schmidmühlen. Gegen den Tabellenvorletzten sollte deshalb unbedingt der nächste Dreier her. Die Aussicht, mit einem Sieg einige Plätze in der Tabelle zu klettern und den schwachen Saisonstart vergessen zu lassen, sollte Ansporn genug sein. Der zuletzt fehlende Iwan Riel dürfte in die Startelf zurückkehren.
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