Kreisliga Süd: TuS Kastl leistet sich Ausrutscher in Weiherhammer - Germania gewinnt Amberger ...
Nullnummer eine gefühlte Niederlage

(frü) Auch wenn der TuS Kastl auswärts weiterhin ungeschlagen ist - das 0:0 in Weiherhammer fühlt sich wie eine Niederlage an. Die Elf vom Mennersberg war am 19. Spieltag die einzige Mannschaft aus dem Führungsquintett, die Punkte ließ. Spitzenreiter TuS Rosenberg drehte gegen den FC Luhe-Markt nach der Pause auf und den Rückstand in einen Sieg, der SV Freudenberg gewann das Derby beim SSV Paulsdorf, die DJK Utzenhofen besiegte in letzter Minute den SV Schmidmühlen und dem SVL Traßlberg reichte beim SV Loderhof ein Treffer in der 3. Minute zu drei Zählern.

TuS Rosenberg       3:1 (0:1)       FC Luhe-Markt
Tore: 0:1 (44.) Michael Voigt, 1:1/2:1 (60./64.) Christoph Bäumler, 3:1 (84.) Benjamin Stöckl - SR: Dieter Brückner (TSV Velden) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (88.) Michael Voigt (Luhe-Markt).

(kok) Mit viel Glück und einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte setzte sich der Spitzenreiter in einer mäßigen Partie durch. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, als die Gäste nach einem langen Ball vom Anstoß weg plötzlich alleine vor TuS-Schlussmann Kleiner auftauchten. Dieser parierte den Schuss allerdings mühelos. Im Anschluss war nicht mehr viel zu sehen vom FC Luhe-Markt und Rosenberg dominierte das Spiel mit viel Ballbesitz, hatte jedoch keine nennenswerte Chance. Kurz vor der Pause dann der Schock für die Hausherren, als Voit nach einer Flanke und Abstimmungsproblemen in der TuS-Hintermannschaft zum 0:1 abstaubte. Nach der Pause waren die Gastgeber dann besser im Spiel, begünstigt durch die Einwechslungen von Wölfel und Wuttig wurde nun zielstrebiger nach vorne gespielt. Folglich schafften die Rosenberger in der 60. Minute durch Bäumler den Anschluss und nur vier Minuten später wieder durch Bäumler die Führung. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen und Stöckl sorgte mit einem Kopfballtor nach einer Ecke für die Entscheidung. Alles in allem war es ein verdienter, aber glanzloser Sieg des Tabellenführers, der trotz mäßiger Leistung mit einem blauen Auge davonkam.

SV Loderhof/Sulzbach       0:1 (0:1)       SVL Traßlberg
Tor: 0:1 (2.) Jose Francisco Sanchez Torres - SR: Florian Hilpert (Freystadt) - Zuschauer: 50.

(bt) Wenn die Zuschauer nach zwei Minuten nach Hause gegangen wären, sie hätten nichts mehr versäumt. Denn bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatte Sanchez Torres mit seinem Treffer zum 0:1 für die Entscheidung gesorgt. Mit Ausnahme von vereinzelten Szenen und Torchancen gab es wenig zu sehen, weder vom SVL Loderhof noch vom besser platzierten SVL Traßlberg. Zwar bemühten sich die Hausherren, zumindest einen Punkt zu behalten, doch es blieb eben beim Bemühen. Die beiden Torhüter Alexander Steger (Loderhof) und Michael Birkl (Traßlberg) hatten jedenfalls einen ruhigen Nachmittag. Wer gehofft hatte, dass es in der zweiten Hälfte besser werden würde, sah sich getäuscht. Fehlpässe auf beiden Seiten lösten sich ab. Die einzigen die zufrieden sein konnten, waren die Gäste, nach dem Motto: "Man muss auch solche Spiele gewinnen".

Inter Amberg       0:2 (0:1)       Germania Amberg
Tore: 0:1 (11.) Patrick Wagner, 0:2 (90.+5/Foulelfmeter) Florian Danzer - SR: Tim Schuller (SV Freudenberg) - Zuschauer: 130 - Gelb-Rot: (77.) Waldemar Waschkau (Inter) - Rot: (90.+2) Torwart Christopher Hahn (Inter), Notbremse.

(hfz) Ein rabenschwarzer Tag für den SV Inter Bergsteig: Im Stadtduell gegen den SC Germania unterlag die Scheler-Elf mit 0:2 und zudem sah Torhüter Hahn die Rote Karte. Hätte Andrej Dauer bei seiner Chance in der 2. Minute fester geschossen - das Spiel wäre wohl anders verlaufen. Die vergebene Möglichkeit rächte sich: Wie aus dem Nichts erzielte Wagner in der 11. Minute das 0:1. In der Folgezeit verpassten David Kubik und Martin Dobler den Ausgleich, auf der Gegenseite vergab Christopher Reichenberger. Die zweite Hälfte begann mit einem Treffer der Gäste, den der Schiedsrichter nach Rücksprache mit dem Linienrichter aber dann doch annullierte. Dauer, Kubik und Danny Graf hatten den Ausgleich auf den Fuß, vergaben aber ebenso wie Danzer für die Gäste. In der letzten Viertelstunde musste der SV Inter mit einem Mann weniger auskommen (Gelb-Rot für Waschkau). In der Nachspielzeit dann der unrühmliche Höhepunkt: Nach einer Notbremse sah Torhüter Christopher Hahn Rot, den Strafstoß verwandelte Danzer zum Endstand.

SSV Paulsdorf       1:2 (0:0)       SV Freudenberg
Tore: 1:0 (54.) Tobias Scherm, 1:1/1:2 (68./81.) Johannes Dotzler - SR: Robert Rem (SV Leonberg) - Zuschauer: 340.

(ac) Durch zwei Freistoßtreffer von Johannes Dotzler entschied der favorisierte Gast aus Freudenberg ein hart umkämpftes, aber insgesamt faires Derby vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse knapp für sich. Die Freudenberger kamen gleich gut ins Spiel und bereits in der 4. Minute landete ein 20-Meter-Freistoß von Dotzler am Lattenkreuz. Schlegl vollstreckte den Abpraller, aber der Unparteiische sah eine Torwartbehinderung und gab den Treffer nicht. Der Druck der Gäste war groß und die SSV-Abwehr musste in der Folge Schwerstarbeit leisten. Gerhard Greß scheiterte an Schlussmann Thomas Heldmann (20.) und Florian Neiß verzog seinen Flachschuss knapp. Erst danach wurden auch die Platzherren gefährlich. Die beste Möglichkeit hatte Ilir Mujku, der aber am kurzen Pfosten vorbeizielte (33.). Nach einem Abwehrschlag ging Tobias Scherm auf und davon und überwand den Freudenberger Torsteher Meiler mit einem Heber zur Führung (54.). Nun wurde der SSV mutiger und der Torschütze vergab die Vorentscheidung denkbar knapp, als er eine flache Hereingabe von Sebastian Fruth am langen Pfosten vorbeisetzte (62.). Die Strafe folgte auf dem Fuß: Bei Dotzlers Freistoß sahen Paulsdorfs Abwehrmauer und Schlussmann nicht gut aus (68.). Beim entscheidenden Freistoß haderten die SSV-Anhänger mit der Entscheidung des Unparteiischen. Johannes Dotzler ließ sich davon nicht beirren und traf ins obere Eck (81.). Vor allem aufgrund der Steigerung im zweiten Abschnitt hätte der SSV einen Punkt durchaus verdient gehabt.

DJK Utzenhofen       3:2 (1:0)       SV Schmidmühlen
Tore: 1:0 (24./Foulelfmeter) Kebba Bah, 2:0 (55.) Yilmaz Topcu, 2:1 (62./Foulelfmeter) Johann Lautenschlager, 2:2 (88.) Christopher Roidl, 3:2 (90.+1) Johannes Prüfling - SR: Alois Hierl - Zuschauer: 180.

(aun) Das Nachbarduell war nichts für schwache Nerven, blieb dank einer guten Schiedsrichterleistung aber ohne Zwischenfälle. Ein Unentschieden wäre letztendlich gerecht gewesen. Mit einem verwandeltenen Foulelfmeter ging Utzenhofen in Führung, doch Schmidmühlen blieb mit seinen Kontern gefährlich. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der Gastgeber ein optisches Übergewicht. In der 55. Minute traf Spielertrainer Yilmaz Topcu mit einem direkt verwandelteten Freistoß zum 2:0. Wenige Minuten später dann Foulelfmeter für die Gäste, den Johann Lautenschlager zum Anschlusstreffer nutzte. Zwei Minuten vor dem Ende der Schock für Utzenhofen, als Christopher Roidl den 2:2-Ausgleich erzielte. In den an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Schlussminuten hatten beide Teams die Chance zum Siegtor. Utzenhofen warf noch mal alles nach vorne und in der 91. Minute gelang Johann Prüfling das 3:2.

FC Edelsfeld       1:1 (0:0)       DJK Ursensollen
Tore: 0:1 (75.) Jiri Abel, 1:1 (85.) Bastian Kölbel - SR: Alexander Pott (Bayreuth) - Zuschauer: 180.

(bkn) In einer niveauarmen Partie blieben beide Mannschaften vieles schuldig und so mussten sie sich mit einem Punkt zufrieden geben. Von Beginn an war die Partie zerfahren und spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Torchancen waren nicht zu verzeichnen. Erst in der 40. Minute herrschte erstmals helle Aufregung im FCE-Strafraum, doch Torwart Bernd Fischer entschärfte einen Schuss aus nächster Nähe und reagierte auch beim Nachschuss glänzend. Auch nach der Pause blieb vieles Stückwerk, wobei die Gäste nun den stärkeren Offensivdrang zeigten. In der 75. Minute war es dann soweit, als Jiri Abel mit einer Kopfballbogenlampe zur Gästeführung traf. Nun wachte auch das Heimteam aus seiner Lethargie auf und investierte mehr ins Angriffspiel. Bastian Kölbel nutzte in der 85. Minute eine der wenigen Edelsfelder Chancen, als er nach einer Flanke ebenfalls mit dem Kopf zur Stelle war und so sein Team vor einem weiteren Rückschlag im Abstiegskampf bewahrte.

TSG Weiherhammer       0:0       TuS Kastl
SR: Klaus Seidl (Störnstein) - Zuschauer: 95 - Rot: (10.) Rainer Steuerl (Kastl), Notbremse.

(hfz) "Es war ein klassisches 0:0-Spiel", sagte TSG-Trainer Tobias Heindl nach der Partie. Seine Mannschaft hatte in der 10. Minute eine dicke Chance, die jedoch von Rainer Steuerl durch ein Foul vereitelt wurde. Der TuS-Spieler sah dafür Rot. Doch davon profitieren konnte der Gastgeber nicht. Er hatte in der letzten Minute sogar noch Glück, als Torwart Sebastian Schwirzer mit einer tollen Parade den Punkt festhielt.
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