Kreisliga-Vizemeister TuS Rosenberg hat Respekt vor Neuling TuS/WE Hirschau
Gradmesser mit Rückenwind

Drei Aufsteiger sind in der neuen Saison der Fußball-Kreisliga Süd am Start. Der TSV Königstein ging bei seinem Debüt am Donnerstag bei der DJK Ursensollen leer aus (0:1). Ähnliches wollen der Kreisklasse-Süd-Meister ASV Haselmühl (gegen den SV Schmidmühlen) und Kreisklasse-Ost-Meister TuS/WE Hirschau (zu Gast beim TuS Rosenberg) verhindern. Eine Woche länger Pause hat der SV Raigering. Die braucht der Absteiger aus der Bezirksliga auch, denn am Wochenende ist in Raigering Kirwa.

TuS Rosenberg       TuS/WE Hirschau
(kok) Nach drei Siegen und zwei Niederlagen in den Testspielen starten die Rosenberger nach dem Trainerwechsel (Jürgen Hartmann für Michael Rudert/Christian Haller) sowie einigen personellen Änderungen mit der Heimpartie gegen den TuS/WE Hirschau in die neue Saison. Der kommt als Klassenneuling und Aufsteiger mit Rückenwind ins Aicher-Stadion und wird gleich ein richtiger Gradmesser für das neuformierte TuS-Team. Dieses Spiel wird zugleich zum Härtetest, da man derzeit in Rosenberg die eigene Leistungsstärke noch nicht einschätzen kann. Doch von einer Platzierung wie im Vorjahr wagt beim Vizemeister keiner zu träumen.

ASV Haselmühl       SV Schmidmühlen
(pme) Zur ASV-Sportlerkirwa geben die Haselmühler ihren Einstand in der neuen Liga. Der Aufsteiger erwartet am Samstag, 25. Juli (16.30 Uhr), den SV Schmidmühlen. Die Gäste schlossen die vergangene Saison als Tabellensiebter ab, waren auswärts aber durchaus verwundbar. 22 ihrer 36 Punkte holten die Schmidmühlener auf eigenem Platz. In der Vorbereitung überzeugte der ASV Haselmühl unter anderem beim Erdinger Meister-Cup und qualifizierte sich mit einem zweiten Platz auf Bezirksebene für das Landesfinale in Halbergmoos. Dort wurde das Viertelfinale erreicht. Am vergangenen Wochenende wurde der Gemeindepokal souverän mit einem klaren 5:0-Sieg im Endspiel gegen den Kreisklassisten SV Köfering gewonnen. Dabei zeigten die Neuzugänge gute Ansätze und dürften durchaus eine Verstärkung sein sowie zu einer Belebung der Offensive beitragen.

DJK Utzenhofen       FC Edelsfeld
(aun) Schnelles Wiedersehen im Wirlbach-Stadion: Wie am letzten Spieltag der vergangenen Saison treffen nun zum Auftakt der neuen Runde die DJK Utzenhofen und der FC Edelsfeld aufeinander. Die Gäste mussten erneut in die Relegation und kamen mit einem blauen Auge davon. Nach einigen Veränderungen im FC-Kader bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft des Trainerduos Alexander Heldrich/Horst Kölbel entwickelt hat. Für die Edelsfelder gilt es das "Trauma" der letzten Spielrunde abzuschütteln und nicht gleich wieder unter Zugzwang zu geraten. Bei der DJK Utzenhofen hat sich in der Sommerpause nicht viel getan. Kebba Bah wechselte zum Nachbarverein DJK Oberwiesenacker und vom FC Neukirchen kam Michael Moosburger. Aus der eigenen Jugend rückten Wolfgang Braun, Patric Eichenseer, Stefan Federhofer und Florian Geitner auf. "Nach den beständigen Leistungen der vergangenen Jahren wollen wir durchaus im Aufstiegsrennen dabei sein", sagt Abteilungsleiter Tobias Geitner. In den Vorbereitungsspielen ließ die DJK viel Luft nach oben, die Mannschaft muss ihre Torchancen besser nutzen und darf das Einzelspiel nicht übertreiben. Spielertrainer Yilmaz Topcu ist dennoch zufrieden. Die hervorragende Trainingsbeteiligung und keine großen Verletzungssorgen lassen auf einen Saisonstart hoffen (Reserven um 13.15 Uhr).

SV Loderhof       Germania Amberg
(bt) Mit dem SC Germania Amberg kommt ein alter Bekannter zum SV Loderhof/Sulzbach. Während die Gäste in der vergangenen Saison einen Platz im oberen Mittelfeld belegten, mussten die Hausherren bis zum Schluss kämpfen, um die Liga zu erhalten. Auch in dieser Spielzeit dürfte es für den SV Loderhof/Sulzbach nicht einfach werden, in der Kreisliga zu bleiben. Nachdem es Veränderungen im Kader gab, wird entscheidend sein, wie dieser Umbau gelingt.

SVL Traßlberg       SSV Paulsdorf
Mit Spannung und einer gewissen Vorfreude geht der SVL Traßlberg in die neue Saison. Einige vielversprechende junge Talente schlossen sich dem Verein an und schon in der Vorbereitung zeigte sich, welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Auch gegen höherklassige Teams zeigte die Mannschaft gute Leistungen und im Pokal gab es im Gemeindederby gegen den SV Michaelpoppenricht einen deutlichen Sieg. Trainer Ilker Caliskan war verletzt und konnte sich von außen einen guten Überblick über die Einstellung und Leistung seiner Spieler verschaffen. Mit dem SSV Paulsdorf kommt ein unbequemer Gegner, gegen den der SVL schon in der vergangenen Saison seine Probleme hatte. Die Gäste werden sicherlich auf ihre kämpferischen Qualitäten setzen. Nur mit Einsatz und Fleiß wird die Caliskan-Elf es schaffen, dagegenzuhalten.
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