Kümmersbruck kommt zum Vergleich der Fehlstarter
Frust-Gipfel in Freihung

Die Mannschaften in der A-Klasse Nord versuchen gerade, sich für die lange Saisonstrecke in eine gute Position zu bringen: Während das Großalbershof, Michaelpoppenricht, Sorghof II und Michaelpoppenricht bisher gut gelang, hecheln Vilseck II, Gärbershof, Theuern, Kümmersbruck und Absteiger Freihung noch hinterher.

Im Spitzenspiel der dritten Runde treffen zwei der optimal gestarteten Mannschaften aufeinander: Der SV Sorghof II erwartet Tabellenführer FC Großalbershof. Der Sieger dieser Begegnung darf sich schon mal in den vorderen Tabellenregionen einnisten. Der Ausgang dieser Partie erscheint völlig offen, dagegen wird dem noch punktlosen TSV Theuern zu Hause gegen die SG Neudorf/Luhe II der erste Sieg zugetraut, auch wenn die Umsetzung dieses Vorhabens ein hartes Stück Arbeit werden dürfte. Aber der TSV Theuern hat mehr drauf als die bisherige dürftige Bilanz vermuten lässt.

Überraschend vergeigte der SV Freudenberg II das Spiel gegen die SG Neudorf/Luhe II - nun soll gegen den SV Michaelpoppenricht der zweite Saisonsieg eingefahren werden. Alles andere als ein Zuckerschlecken, denn die Gäste sind blendend gestartet und werden auch zu den Mannschaften gerechnet, die zum Abschluss der Saison im ersten Drittel stehen sollten. Die Dontschenko-Truppe möchte sich diese gute Ausgangsposition weiterhin bewahren und so erwartet die Fans in Freudenberg auf alle Fälle ein heißer Tanz.

Nach der "unter dem Strich verdienten Niederlage gegen den SV Sorghof II", so der Trainer des FV Vilseck II, Philip Mc Larrin, "wollen wir den ersten Heimdreier holen, um den Anschluss nicht zu verlieren". Die Garnisonstädter peilen bei der Endabrechnung einen Platz unter den ersten Fünf an - da muss natürlich alsbald gepunktet werden. "Personell sind wir besser aufgestellt als zum Start", so Mc Larrin: Der Übungsleiter selbst und einige Urlauber sind wieder im Kader und sie sollen dazu beitragen, den ersten Dreier feiern zu können.

Zwei Fehlstarter treffen sich in Freihung: Der abgestiegene FC und der Gast TSV Kümmersbruck sind mit jeweils null Punkten und 1:11 Treffern quasi in den Startblöcken steckengeblieben. Besserung der aktuellen Situation tut Not, aber die erreicht nur der Gewinner. Der Verlierer muss sich auf düstere sportliche Zeiten einstellen.

Im Stadtderby erwartet der FSV Gärbershof, der über seinen Auftakt nicht gerade glücklich ist, den ESV Amberg, der nach einer langen Durststrecke wieder A-Klassen-Luft schnuppern darf. Eigentlich sollten dieses Spiel die Hausherren gewinnen, aber gerade bei Derbys weiß man ja nie so genau... Absteiger DJK Amberg freute sich über den ersten Sieg seit vielen Monaten. Nun geht die Fahrt zur SG Etzenricht/Weiherhammer II. Ein Unentschieden wäre für die Mannen von Trainer Rudi Pongratz schon ein realistisches Ziel, zumal beide Kontrahenten je drei Punkte auf der Habenseite haben.
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