Küsst ihn Kate oder küsst sie ihn nicht?

Dank Cole Porters eingängiger Evergreens wie "Wunderbar!", "So in love" oder "Viel zu heiß!" und spritziger Texte, dank der unwiderstehlichen Tanznummern und quirlig-komischen Bühnenhandlung ist "Kiss me, Kate" ein Dauerbrenner auf den Musicalbühnen. Die Endproben der Produktion finden im Stadttheater Amberg statt. Die Vorstellungstermine sind am Mittwoch, 25., Donnerstag, 26. und Freitag, 27. November, jeweils um 19.30 Uhr.

Wenn sich auf und hinter der Bühne Rolle und Privates vermischen, sind Komplikationen programmiert. So geht es auch Fred Graham, dem Leiter einer finanziell angeschlagenen Theatertruppe. Mit einer musikalischen Version von Shakespeares Komödienklassiker "Der Widerspenstigen Zähmung" will es Fred noch einmal wissen. Dass er allerdings die Titelrolle der widerspenstigen Kate mit seiner Ex-Frau Lilli, dem ehemaligen Star der Truppe, besetzt hat, ist nicht wenig pikant - zumal er selbst den "Frauenzähmer" Petruchio gibt und seine derzeitige Flamme Lois die zweitgrößte weibliche Rolle spielen lässt.

Ziemlich schnell wird klar, dass es heftig zwischen Lilli und Fred knistert. Wie die schwelende Liebesbeziehung am Ende ausgeht, amüsiert das Musicalpublikum schon seit der New Yorker Uraufführung von "Kiss me, Kate" 1948. Karten gibt es zwischen 5,07 und 35,27 Euro unter ticketonline.de, bei der Tourist-Information, 10-233, und an der Abendkasse (www.stadttheater-amberg.de).
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