Landesliga Mitte: DJK Ammerthal in Kareth, DJK Gebenbach in Waldkirchen
Kunstrasen wartet

Die DJK Ammerthal nutzte den Spielausfall von Fortuna Regensburg und übernahm wieder die Spitzenposition in der Fußball-Landesliga Mitte. Ob sie diese verteidigen kann, muss sich wird sich zeigen. Gastgeber ist der ehrgeizige Aufsteiger TSV Kareth, der vor Wochenfrist dem SV Etzenricht immerhin eine Nullnummer abtrotzte. Vom klaren 4:1-Vorrundensieg sollte sich Ammerthal nicht blenden lassen, denn in der Zwischenzeit haben sich die Regensburger Vorstädter zu einem ernstzunehmenen Landesligisten gemausert.

Allerdings sind die Gastgeber zu Hause anfällig. Immerhin verließen sie schon vier Mal geschlagen das eigene Gelände. Da Kareth über einen Kunstrasenplatz verfügt, dürfte die Partie auf jeden Fall durchgeführt werden.

Vor Saisonbeginn gehörte der TSV Bad Abbach zum erweiterten Favoritenkreis. Aber die Mannschaft blieb einiges schuldig. Nach ganz oben ist der Zug längst abgefahren, der Relegationsplatz nur neun Zähler entfernt. Für den SV Etzenricht ist Bad Abbach kein Lieblingsgegner. In den letzten fünf Spielen gab es nur einen Sieg, aber vier Niederlagen. In der Vorrunde reichte den Badstädtern eine überragende erste Halbzeit zum verdienten 2:0-Erfolg.

Scheitert der SV Mitterteich erneut an seiner Auswärtsschwäche? Die Stiftländer bejubelten erst je einen Sieg und Remis, traten aber mit sechs Niederlagen im Gepäck die Heimreise an. Auch die letzte Auswärtspartie vor der Winterpause verspricht nichts Gutes. Es geht in den Bayerischen Wald, genauer gesagt zum heimstarken ASV Cham. Trotz des 2:0-Sieges aus der Vorrunde sieht SV-Trainer Reinhold Schlecht der Partie skeptisch entgegen. Für ihn zählte die Heimelf schon vor Saisonbeginn zu den heißen Anwärtern auf einen der vorderen Plätze.

Revanchegelüste hegt der SC Ettmannsdorf. Er dürfte die deftige 1:5-Vorrundenniederlage bei Fortuna Regensburg nicht vergessen haben. Auf die Abwehr wartet erneut Schwerstarbeit. Nach Ammerthal (63) verfügen die Fortunen mit 51 erzielten Toren über den zweitstärksten Angriff der Liga.

Auf Jens Matthies, Nachfolger des vor zwei Wochen zurückgetretenen Trainers Markus Kipry von der DJK Gebenbach, wartet eine schwierige Aufgabe. Er soll den Neuling vor dem drohenden sofortigen Wiederabstieg retten. Seit dem 5. August wartet die Mannschaft auf einen Sieg. Gegner war damals der TSV Waldkirchen, der nun - ebenfalls auf Kunstrasen - auf die arg gebeutelten Oberpfälzer wartet, um sich für die 0:2-Vorrundenniederlage zu rehabilitieren.
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