Landesliga Mitte: FV Vilseck erwartet TSV Langquaid - Im Hinspiel 0:8-Pleite
Noch eine Rechnung offen

In der Fußball-Landesliga Mitte zeichnet sich eine vor der Saison nicht für möglich gehaltene Überraschung ab. Der ASV Burglengenfeld hat sich inzwischen ein Polster von vier Punkten vor seinen ärgsten Verfolgern erarbeitet und kann den Vorsprung am Wochenende ausbauen.

Noch keine Entscheidung

Zehn Spiele sind noch zu absolvieren. Das bedeutet, es sind noch 30 Punkte zu vergeben. Somit ist noch keine Entscheidung gefallen. Sogar Schlusslicht FV Vilseck darf noch auf den Klassenerhalt hoffen.

In Sachen Meisterschaft hat Spitzenreiter Burglengenfeld mit sechs Punkten im neuen Jahr bereits gezeigt, dass der Aufstieg auf der Wunschliste steht. Die schärfsten Rivalen Ruhmannsfelden, Tegernheim und Neumarkt kamen jüngst über Unentschieden nicht hinaus und müssen jetzt auf Ausrutscher des Tabellenführers warten.

Der SV Mitterteich holte, wie erhofft, beim TSV Langquaid drei Zähler und steht damit kurz vor dem Klassenerhalt. Die Stiftländer haben 38 Punkte auf dem Konto und würden am Samstag, 21. März, um 15 Uhr gegen die SpVgg Lam gerne einen weiteren Dreier hinzufügen.

Im Nordoberpfalzduell zwischen dem SC Ettmannsdorf und dem SV Etzenricht gab es diesmal erneut keinen Sieger. Die Ettmannsdorfer haben am Samstag, 15 Uhr, erneut Heimrecht. Diesmal gastiert mit dem TSV Bad Abbach ein Konkurrent, der sich noch Hoffnungen auf die Relegation zur Bayernliga machen kann, denn der TSV hat eine Partie weniger absolviert. Einen Punkt möchten die Platzherren schon behalten.

Kleine Schritte

Der SV Etzenricht kommt in kleinen Schritten dem rettenden Ufer immer näher. Gegen die SpVgg Deggendorf müssen die Gastgeber aber drei Punkte gutschreiben, sonst bringen sie sich wieder unter Druck.

Für den FV Vilseck gilt die Parole: "Aufgegeben wird nicht, auch wenn es nicht gut aussieht!" In Cham gab es nichts zu erben, aber gerade gegen den TSV Langquaid könnte sich das Blatt wenden und ein Punktgewinn scheint nicht unmöglich. Denn die Mannschaft von Martin Kratzer hat mit dem Gegner noch eine saftige Rechnung offen - mit 0:8 gab es im Hinspiel eine der deftigsten Pleiten der Vereinsgeschichte.
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