Landgericht bestellt und ehrt Bewährungshelfer
Bis zu 100 Probanden

Im Bereich des Landgerichtsbezirks Amberg sind neun Bewährungshelfer tätig und jeder von ihnen betreut - soweit nicht Krankheits- oder Urlaubsvertretungen zu übernehmen sind - maximal bis zu 100 Probanden. Im Idealfall dauert dieses Verhältnis bis zum Ablauf der vom Gericht angeordneten Bewährungszeit. Falls das Verhalten des Betreuten dazu Anlass gibt aber bis zum Widerruf der Bewährung, dann ist oft ein Haftvollzug fällig.

Als neuer Leitender Bewährungshelfer wurde nun Sozialamtmann Gerald Jobst bestellt, der nach Grund-, Real- und Fachoberschule ein Fachhochschulstudium Fachrichtung Sozialwesen abgeschlossen hat und seit Oktober 2003 beim Landgericht Weiden als Bewährungshelfer tätig war. Zum 14. September wurde Jobst zum Leitenden Bewährungshelfer beim Landgericht Amberg ernannt. Zu seinem Stellvertreter wurde Sozialamtmann Thiemo Lacher bestellt. Ein "altbekanntes Gesicht", so Landgerichtspräsident Harald Riedl, mit dem er schon zahlreiche dienstliche Berührungspunkte hatte.

Lacher ist seit Februar 1995 Bewährungshelfer beim Landgericht und werde auch als stellvertretender Leitender Bewährungshelfer seinen bisherigen Aufgabenbereich behalten. Das 25-jährige Dienstjubiläum feierten Sozialamtsfrau Sabine Simececk, der Landgerichtspräsident Harald Riedl die Jubiläumsurkunde überreichte, die üblicherweise mit einem "Zuckerl" verbunden sei.
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