Leere Hände kein Beinbruch

Rechter Arm nach hinten, linker zur Seite, der Blick nach vorne: Mit viel Schwung, aber ohne Druck, geht FEB Amberg (im Bild Rainer Sattich) in die Heimpartie gegen den KC Schwabsberg. Bild: Ziegler

Die Ausgangsposition ist angenehm: Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt vier Punkte, so dass FEB Amberg ohne großen Druck in das Heimspiel gegen den KC Schwabsberg gehen kann.

Runde Nummer vier steht am Samstag, 11. Oktober, in der Kegel-Bundesliga auf dem Programm. Zu Gast in Amberg ist ab 12 Uhr (!) der KC Schwabsberg. Das Team aus Württemberg nimmt dabei im Duell der beiden punktgleichen Mannschaften sicherlich die Favoritenrolle ein.

FEB Amberg hatte mit zwei Auftaktsiegen gegen direkte Konkurrenten einen perfekten Start in die Saison, in der es in erster Linie um den Klassenerhalt geht, ehe es gegen Staffelstein eine herbe Pleite setzte. Nun müssen die Jungs von Trainer Gerhard Sattich beweisen, dass sie diesen Rückschlag weggesteckt haben.

Alle Spieler sind fit und in guter Verfassung. Hinzu kommt, dass Amberg gegen Schwabsberg nichts zu verlieren hat. Die Konkurrenz aus Lonsee, Peiting und Zwickau hat ebenfalls dicke Brocken vor der Brust, so dass jeder Punkt wohl ein Bonus, eine Niederlage hingegen kein Beinbruch wäre. Die Gäste verloren mit Olaf Koberwitz in der Sommerpause zwar eine ihrer Leitfiguren, doch Rückkehrer Fabian Seitz, der aus Bamberg Matthias Dirnberger mitbrachte, sowie Damir Cekovic aus München machen dies mehr als wett.

Das Team von der Ostalb verfügt mit Reiner Buschow einen der erfahrensten und stabilsten Spieler der Liga und kann mit vielen jungen und spielstarken Akteuren aufwarten.

Wie FEB hat der KC zwei Siege gegen Lonsee und Peiting auf dem Konto bei einer Heimniederlage gegen die eminent starken Straubinger. FEB wird nur etwas holen können, wenn die Spieler an die Leistungen vor der Staffelstein-Niederlage mindestens anknüpfen können und zudem es verstehen, den Heimvorteil zu nutzen.

Können sich die Hausherren freispielen und erneut sich der 3600er-Marke nähern, wird den Gästen sicherlich zumindest alles abverlangt. Eine interessante Partie dürfte den Zuschauern auf jeden Fall geboten werden.
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