"Liebe, Leid und Menschlichkeit" im Café Zentral
Zwerge treffen Elfen

Andrea Gonze, Udo Pirner und Sonngard Wudy-Kühnhackl (von links) standen beim Hospizverein für Erzählkunst und Saitenklang. Bild: kge
"Seit drei Jahren organisiert der Hospizverein Amberg jedes Frühjahr drei Veranstaltungen, um den Hospizgedanken in die Welt zu tragen", erklärte Vorsitzende Irmgard Huber dem vorwiegend weiblichen Publikum, bevor die Erzählerinnen Andrea Gonze aus Ottensoos und Sonngard Wudy-Kühnhackl aus Henfenfeld mit ihrem Programm "Liebe, Leid und Menschlichkeit" im Café Zentral loslegten.

Wer sich nun fragt, wo ihre Herkunftsorte mit den mystisch anmutenden Namen liegen, bekommt die klare Antwort: bei Hersbruck, im Frankenland. Und von dort stammt auch der Gitarrist und Musiklehrer Udo Pirner, der zwischen den vorgetragenen Märchen die Zuhörer mit seinem Saitenspiel im Fingerstyle erfreute. Passend zu den Geschichten gab es klassische, spanische, Blues angehauchte und auch selbst komponierte Klänge. Alles selbstverständlich Gema-frei, denn sonst würden sich solch unterhaltsame Abende gar nicht mehr rechnen und das wäre jammerschade.

Denn wann bekommt man schon einmal von Elfen, Zwergen, Dummen und Bauernschlauen so lebendig erzählt? Besonders gestenreich von Andrea Gonze wurden die Zuhörer in den Orient, auf irische Hochebenen, und auch in Bauernstuben geführt und dabei gab es einiges zu lachen. Aber eben auch hintergründige Gedanken, die uns allzu menschliche Verhaltensweisen vor Augen führen.

"Es war einmal" und "wenn sie nicht gestorben sind", so beginnen und enden nicht nur populäre Märchen, sondern auch mündlich überlieferte von anonymen Verfassern, welche als Vorlagen für eine sehr gelungene Veranstaltung dienten.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.