Lockerer Trainingsauftakt des FC Amberg mit vier Neuzugängen - Trainer Timo Rost: Bayernliga ...
"Vier Mannschaften hinter uns lassen"

Lachend am Boden liegend mit Aufwärtsblick zu seinem Trainer: Tobias Wiesner (links) machte das Auftakttraining sichtlich Spaß. Bild: ref
Selten war die Sommerpause für den FC Amberg so kurz wie in dieser Saison. Nur elf Tage - oder wenn man es genau nimmt - 265 Stunden nach dem 1:0-Sieg in Garching und dem daraus folgenden Aufstieg in die Regionalliga bat Timo Rost sein Team zum Trainingsauftakt und damit zum Start in die Vorbereitung auf die Saison 2015/16.

20 Zuschauer

Eine Pause, die eigentlich viel zu kurz ist für eine Regeneration, wie man sich das als Trainer normalerweise vorstellt. Der Amberger Coach sieht das aber anders: "Das ist nicht tragisch. Ich würde im Amateurbereich die Sommerpause sowieso abschaffen und dafür im Winter länger Pause machen." Aber so versammelte Rost sein Team gestern Abend vor rund 20 Zuschauern im Stadion am Schanzl zum lockeren Aufgalopp. Von Beginn an dabei: der Ball. Denn aufgrund der kurzen - oder besser gesagt: nicht vorhandenen - Pause müsse man die Grundlagen eigentlich nur auffrischen: "Wir werden viel mit Ball machen und legen mehr Wert auf spielerische und taktische Elemente."

Abgesehen von Christian Knorr (Urlaub) waren bei diesem ersten Training in der Regionalligasaison alle Mann dabei, natürlich auch die Neuzugänge Jan Fischer (DJK Ammerthal), Thomas Schneider (SpVgg SV Weiden), Silas Göpfert (FC Eintracht Bamberg) und Max Bleisteiner (TuS Kastl). Vielleicht abgesehen von Bleisteiner wohl allesamt Kandidaten für die Startelf.

Kein Umbruch

Und weil alle Spieler gehalten werden konnten, wird der Kader des FC Amberg so quantitativ breiter und qualitativ stärker, betont Rost: "Wir haben die Spieler bewusst ausgewählt, sie bringen uns sportlich und charakterlich weiter." Abgeschlossen seien die Kaderplanungen aber noch nicht: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch jemand kommt. Vielleicht noch ein, zwei Spieler für den offensiven Bereich", so die Prognose von Rost.

Mehr werde aber nicht passieren, denn die Aufstiegself habe es verdient, auch in der Regionalliga zu spielen - heißt auch: Einen Umbruch wie im vergangenen Jahr wird es nicht geben. Die Zielsetzung für dieses erstes Jahr in der Regionalliga überrascht auch nicht wirklich: "Es geht für uns nur um den Klassenerhalt. Wir wissen, dass die Bayernliga und die Regionalliga zwei verschiedene Welten sind. Aber wir wollen vier Mannschaften hinter uns lassen." Genau auf dieses Ziel arbeitet man seit gestern hin - nur elf Tage nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.