Lösung könnte Ausbau der Dr.-Robert-Strell-Straße sein
Citybus-Problem bewegt Anwohner

Mit einem Ausbau des Abschnitts, der durch den Wald zur Sulzbacher-Straße führt, könnte sich das Citybus-Problem dauerhaft erledigen.
Der Citybus der Linie 7 soll und darf beim bisher nötigen Wenden nicht mehr rückwärts fahren. Was tun? Die Bewohner der Luitpoldhöhe wollen bei der Suche nach einer Lösung des Problems ein Wörtchen mitreden. Also kamen am Montag gleich ein paar Dutzend zum Ortstermin der CSU-Stadtratsfraktion an der Ecke Dr.-Robert-Strell-/Selgradstraße. "Mit so vielen Leuten habe ich nicht gerechnet", staunte Norbert Füger über den abendlichen Auflauf. Der Tiefbauamtsleiter und Oberbürgermeister Michael Cerny hatten den Luitpoldhöhern interessante Neuigkeiten mitgebracht.

Die Idee, die den meisten auch gleich recht gut gefiel: Man könnte den Abschnitt der Dr.-Robert-Strell-Straße, der sich oben schmal durch den Wald zur Sulzbacher Straße schlängelt, vernünftig ausbauen und aus ihm eine Gemeindeverbindungsstraße machen. Und das nicht nur wegen des Citybusses. Für die Luitpoldhöhe, meinte Cerny, wäre das überhaupt eine "echte Aufwertung", weil das den Stadtteil dann von zwei Seiten anbinden würde - "so, wie es sich für einen Ortsteil auch gehört".

"Wir greifen natürlich in den Waldbestand ein", wenn der Ausbau tatsächlich klappt, fügte der OB hinzu. Aus seiner Sicht und aus der der CSU-Fraktion wäre eine normale Straße "eine schöne Lösung". Die sich allerdings nicht von heute auf morgen verwirklichen lässt. Drei Jahre würde das mindestens dauern, merkte Norbert Füger an, der nun herausfinden soll, ob irgendwo Fördergelder losgeeist werden könnten.

Es braucht also eine Zwischenlösung. Füger hat sich da schon was überlegt: Ihm schwebt auf dem Luitpoldhütten-Gelände unweit des Hochbehälters eine Wendemöglichkeit für den Citybus vor. Füger kündigte an, mit LH-Vorstand und Arbeitsdirektorin Christiane Berger darüber reden zu wollen.
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