Luftklangmeile am Sonntagnachmittag ein Besuchermagnet: 16 Kapellen spielen im Stadtgraben
Eine Perlenkette der Blasmusik

Der Musikzug Hirschau (links) eröffnete die Luftklangmeile und zog vom Marktplatz zum Multifunktionsplatz. Hunderte Besucher folgten und flanierten durch den Stadtgraben, wo 15 weitere Kapellen musizierten. Ein sonniges Plätzchen hatte dabei die Stadtkapelle Pfreimd (rechts). Bilder: Steinbacher
Diese konzertante Perlenkette stand der Amberg richtig gut: Rund um die Altstadt waren die unterschiedlichsten Instrumente zu hören. Formiert in 16 verschiedenen Gruppen reihten sich die Musikanten im Stadtgraben aneinander - natürlich mit dem gebührenden akustischen Abstand, um sich nicht klanglich ins Gehege zu kommen. Hunderte Besucher nutzten die Luftklangmeile für ihren Sonntagsspaziergang durch den Stadtgraben. Eröffnet wurde die Veranstaltung, die 2011 vom Nordbayerischen Musikbund (NBMB), Kreisverband Amberg-Sulzbach, und dem Stadtmarketing-Verein ins Leben gerufen wurde, auf dem Marktplatz mit dem Musikzug der Stadt Hirschau.

Bürgermeister Martin Preuß versprach den Teilnehmern in der "guten Stube der Stadt nicht nur Musik, sondern auch jede Menge Bewegung an der frischen Luft". Und so kamen die Spaziergänger in den Genuss von Auftritten der Orchester, Spielmannszüge, Kapellen oder Musikvereinen aus den unterschiedlichsten Orten des Landkreises.

Wer bei jeder der 16 stilistisch anders ausgerichteten Gruppen ein Stück hören wollte, kam ganz schön ins Schwitzen - die Veranstaltung dauerte insgesamt lediglich zwei Stunden und es musste noch dazu eine ordentliche Strecke absolviert werden.

Heuer wurden die Auftritte in zwei Hälften geteilt: Zunächst spielten lediglich Gruppen zwischen Multifunktionsplatz und Malteserplatz. Die Werkvolkkapelle Schlicht gab dann den Startschuss für die andere Seite des Amberger Eis.
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