Luftmuseum betrachtet Städte aus der Luft
Pläne vom Plan

Ein buntes Durcheinander herrscht auf den Stadtplänen von Simone Wilsmann, die ab sofort im Luftmuseum zu sehen sind. Bild: hfz
"Neun Städte aus der Luft", gezeichnet von Nina Wilsmann aus Wien, bestreiten die nächste Ausstellung im Luftmuseum, die ab sofort bis zum 19. April zu sehen ist. Nina Wilsmann hat Wien, München, Paris, Hamburg, Berlin, Köln, Wasserburg, Amsterdam und New York aus der Luftperspektive gezeichnet.

Die illustrierten, preisgekrönten Stadtpläne von Vianina dienen dem Andenken als fröhliche Orientierungshilfe: Sie verzeichnen Erinnerungen. Wäre Vianina ein Ansichtsmodus bei Google Maps, er hieße Heart View.

Vianina-Gründerin Nina Simone Wilsmann dazu: "Wenn Leute in den Stadtplänen eine Kritik der restlos entzaubernden Google-Vermappung sehen, finde ich das wirklich spannend, umso mehr, weil es gar nicht Ausgangspunkt meiner Arbeit war." Simone Wilsmann sieht darin viel eher eine Wiedergabe dieser bestimmten Art von Wahrnehmung, die man als kleines Kind hat, wenn man zum ersten Mal vom Land in die Stadt kommt.

In diesem Moment erscheine diese enorm und überdetailliert, sie stürze sich dem Betrachter so vergnüglich entgegen, ganz außerhalb jeder Proportion natürlich, irgendwie märchenhaft und eben letztlich auch ein wenig schräg. Der erste Plan, den Simone Wilsmann zeichnete, war der von Wien und er fand viel Anklang, was sie in Folge zu einer ganzen Serie anspornte. Diese gewann dann auch beim internationalen Wettbewerb "100 Beste Plakate". Aktuell ist die Stadtplan-Serie für den German Design Award und den Joseph Binder Award nominiert.
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