Luitpold-Mittelschüler erhalten Abschlusszeugnisse
Wichtiger als Oscar

Sie sind die Besten ihres Jahrgangs (vorne von links): Jana Balling, Sabine Fick, Florian Kaiser, Lea Schwab und Julia Englmeier. Dahinter von links: Uta Prechtl, Rudolf Keilholz, Nico Lehmeier, Werner Auerbacher, Justine Pötzl, Karin Jacob-Witteler, Sanaa Ali, Maria Schuller, Isabella Geiger. Bild: Hartl
Lokales
Amberg in der Oberpfalz
28.07.2015
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"Ein Fußballer und ein Schauspieler, der nicht trainiert und probt, verliert an Kondition und Können. Ein Kopf, der nicht denkt, wird träge, ein Mensch, der nicht arbeitet, verliert den Anschluss", zitierte Rektorin Karin Jacob-Witteler aus dem Buch "Dranbleiben" von Stürmerstar Lukas Podolski, als sie 9. und 10. Klassen an der Luitpold-Mittelschule verabschiedete. Den Quali bestanden 65 Prozent der Jugendlichen, die restlichen Neuntklässler erreichten den normalen Abschluss der Mittelschule. Von den 46 M-10-Schülern erwarben 45 die Mittlere Reife

In ihrer Rede verglich die Schulleiterin die Absolventen mit Filmstars, die nicht den Oscar, aber ihr Abschlusszeugnis erhalten. Jeder Schüler habe seine Rolle, musste sich viel Wissen, also Text aneignen. So haben sich diese Filmstars von der Grundschule Stück für Stück ins neue Rollenfach hochgearbeitet, also Mittelschule oder M-Zug. Der Oscar für den erfolgreichen Abschluss soll Basis für eine berufliche Karriere sein.

Grußworte sprachen Bürgermeister Martin Preuß und Elternbeiratsvorsitzender Herbert Schmidt. Die Schülersprecher der 10. Klassen, Björn Hennig und Christopher Kelly, dankten den Lehrern für die Mühen und die Geduld in den drei oder vier letzten Schuljahren. Nach einer musikalischen Bilderschau zur Abschlussfahrt gab es die Zeugnisse.
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