Lukaspassion von Telemann

Gustavo Martin Sanchéz.

Georg Philipp Telemann zählte zu den berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Wer seine Musik mag, sollte am Karfreitag ins Kongresszentrum gehen.

Dort führt der Amberger Oratorienchor um 19 Uhr die Lukaspassion auf. Dieses Meisterwerk komponierte Telemann 1744 während seiner Zeit als Musikdirektor in Hamburg, wo er 46 Jahre wirkte.

Das Werk ist im italienischen Barockstil ausgerichtet. Es ist geprägt von zahlreichen Turbaechören, die dramatisch die Geschichte der Passion im Wechselspiel mit dem Evangelisten erzählen. Ergänzt wird sie von betrachtenden Arien der Solisten, die sehr ausdrucksstark und mit reichen Melodienbögen unterschiedlich gestaltet sind.

Für die Solistenpartien wurden wieder Gastkünstler verpflichtet. So Saskia Steinfeld, die schon in den vergangenen Jahren mit ihrem hellen, klaren Sopran bei Konzerten des Oratorienchors begeisterte. Als Evangelist gewannen die Amberger wiederum Victor Schiering, der in der gleichen Rolle bei der Johannespassion von Bach vor zwei Jahren brillierte. Neu und zum ersten Mal in Amberg sind Gustavo Martin Sanchéz (Tenor) für die Arien und Michael Marz (Bariton).

Der Oratorienchor präsentiert die Lukaspassion mit dem Amberger Sinfonieorchester unter der Leitung von Thomas Appel.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information am Hallplatz, 10-233, sowie am Ticketschalter der Amberger Zeitung, 306-230. Die Abendkasse ist eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.
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