Ma-hat-ma Kirwa besser als ma hat keine

Helmut Amberger hat die Suche nach freiwilligen Volksmusikern, die 2016 auf eigene Kosten mit nach Indien reisen und an der Kirwa-Woche teilnehmen wollen, bereits begonnen. Leute zu finden, dürfte ihm nicht so schwer fallen, denn er ist seit 2011 Vorsitzender des fast 140 Jahre alten Vereins der Bayern in Berlin und hat von daher gute Kontakte. Auch über den Kirwabaum, der in Madurai stehen soll, hat er sich schon Gedanken gemacht. Den kann man im Gegensatz zum zerlegbaren Alphorn natürlich nicht mitnehmen. Fichten wachsen in Südindien auch keine, aber es gibt dort genügend Palmen. Von ihrem geraden hohen Stamm her wären sie als Kirwawahrzeichen durchaus geeignet, findet Amberger. Ob die Palmwedel oben bleiben oder durch anderes Grün ersetzt werden, ließ der Mitorganisator noch offen. Aber Accessoires wie typischen Baumschmuck und bayerische Lüftelbilder will er einfliegen lassen. Damit das Ganze einen originalen Anstrich hat und vielleicht landestypisch bunt ergänzt wird. Frei nach dem indischen Motto: "Ma-hat-ma Kirwa". (ath)
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