Macher der Hilfsaktion für arme Kinder ziehen Bilanz
Weihnachten über 1200 Mal im Karton

Das wird auch weiterhin die Zielgruppe sein.
Amberg. (tk) Syrien, Afghanistan, Nigeria, Palästina, Mali, Iran oder Irak - Kriegs- und Krisengebiete gibt es auf der Welt zuhauf. Die Verantwortlichen der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" verschließen davor die Augen nicht, bleiben dennoch sich und den ärmsten Kindern in Europa treu. "Das wird auch weiterhin die Zielgruppe sein", sagt der Amberger Heinz-Dieter Münch (71), der mit der Schnaittenbacherin Ulrike Straub (33) Bilanz zog: Aus der Region Amberg-Sulzbach gingen vor den Feiertagen über 1200 Pakete in benachteiligte Regionen Osteuropas.

"Es waren etwa 200 Kartons mehr als 2013", freut sich Ulrike Straub, die den Frauenchor "C[h]or mit Herz" leitet und mit diesem sowie mit den Wiener Schmähmusikanten aus Amberg zwei Benefizkonzerte zum Wohle des Projekts organisiert hatte. Etwa 500 Euro kamen so zusammen. Geld, das für den Transport der Pakete benötigt wurde. Dass die Zahl der Unterstützer erneut gestiegen ist, lag auch daran, dass sich mit der Ensdorferin Barbara Hernes eine Frau fand, die sich aufgrund eines Artikels in der Amberger Zeitung bei Straub gemeldet hatte und die erste Annahmestelle im Vilstal anbot. Auch die Amberger Max-Josef-Schule trug laut Münch ihren Teil zum Erfolg bei. Die Mädchen und Buben hätten mit 90 Kartons ihren Beitrag fast verdoppelt.

Weil die Benefizkonzerte derart gut angekommen seien, trägt sich Ulrike Straub mit dem Gedanken, dieses Jahr im Spätherbst eventuell einen dritten Termin hinzuzufügen.
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