Manche mögen's kurz

Sie freuen sich auf den Amberger Kurzfilmtag am Freitag (von links): Martin Helm, der einen witzigen Film über Amberg gedreht hat und diesen in der Flimmerrolle zeigt, Ringtheater-Besitzer Andreas Wörz, Kulturvereins-Vorsitzender Thomas Binder, OTH-Studentin Daniela Huber, die Akut als Bachelor-Arbeit organisiert hat, und Eugen Burger, stellvertretender Vorsitzender des Kulturvereins. Bild: Hartl

Amberg macht's kurz, ein langer Abend wird es trotzdem werden. Und das Publikum darf gemeinsam mit einer dreiköpfigen Jury darüber abstimmen, wer das Rennen macht. Akut, der Amberger Kurzfilmtag des Kulturvereins, präsentiert sich am Freitag, 9. Oktober, zum vierten Mal.

Heuer haben die Verantwortlichen des Kulturvereins um die beiden Vorsitzenden Thomas Binder und Eugen Burger sowie Ringtheater-Besitzer Andreas Wörz das Heft ein bisschen aus der Hand gegeben und die Organisation der Veranstaltung einer jungen Dame übertragen. Daniela Huber, Studentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) tat dies im Zuge ihrer Bachelor-Arbeit "Erstellung und Umsetzung eines Kommunikationskonzeptes für Akut".

"Es hat Spaß gemacht", urteilt sie über ihre Aufgabe. Für Akut waren im Vorfeld exakt 125 Kurzfilmbeiträge eingereicht worden. "Das ist ein neuer Rekord", freut sich Kulturvereins-Vorsitzender Thomas Binder. Laut Daniela Huber waren sechs oder sieben Beiträge aus Amberg dabei, acht oder neun aus dem Nürnberger Raum und der Rest kam aus dem gesamten Bundesgebiet. Aus den eingereichten Kurzfilmen treffen die Veranstalter jetzt eine Vorauswahl von 10 bis 15 Stück, die dann im Wettbewerb sind und am Freitag, 9. Oktober, im Ring gezeigt werden.

Zum vierten Geburtstag präsentiert sich Akut im neuen Gewand - Daniela Huber hat die Homepage ein bisschen aufgebügelt, neue Bilder eingepflegt, sich um ein neues Logo gekümmert und dem Amberger Kurzfilmtag den Slogan "Amberg macht's kurz" verpasst. "Sie hatte wirklich die Hauptarbeit", sagt Thomas Binder. "Es gibt einen Trailer für Akut, der auch im Cineplex zu sehen ist", so Huber. Außerdem warben die Verantwortlichen bei einem Infostand in der Altstadt.

Den eingereichten Beiträgen bescheinigen die Organisatoren ein hohes Niveau. "Die sind sehr gut, absolut kurzweilig", sagt Kulturvereins-Mitglied Martin Frey. Seiner Meinung nach können sie durchaus mit den bei der Flimmerrolle (Auswahl an internationalen Kurzfilmen, die während der Auszählung der Stimmen gezeigt werden) mithalten. Ringtheater-Besitzer Andreas Wörz erklärt, dass Tickets online unter www.ring-theater.de reserviert werden können. "Es ist aber am Freitag freie Platzwahl", kündigt er an. Maximal passen 252 Leute rein. Nähere Infos im Internet (akut-amberg.de).
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