Mariahilfberg erlebt am Samstag riesigen Ansturm
Wald und Weihnacht

Zeitweise herrschte auf dem Mariahilfberg schon ein rechtes Gedränge. Der Weihnachtsbasar erfreut sich halt größter Beliebtheit.
Klein, aber fein war er, der forstliche Weihnachtsbasar am Samstag auf dem Mariahilfberg. Und hätte es nicht nur Sonnenschein sondern auch noch Schnee gegeben, besser hätte es nicht laufen können. Kaum freie Parkplätze und dichtes Gedränge an Verkaufs- und Infoständen, wo städtisches Forstamt, staatliches Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die Forstbetriebsgemeinschaft wieder zu diesem ganz besonderen Weihnachtsmarkt geladen hatten.

So waren in den 16 Holzkistchen des Wald-Memory Nadeln, Blätter oder Früchte von Waldbäumen versteckt - für die Kinder meist ein leichtes Spiel, die Duplikate aufzudecken. Zwei kräftige Rheinisch-Deutsche Kaltblut zogen den Kutschwagen durch den Wald, ein Ereignis für Groß und Klein. Kulinarische Düfte zogen um das Forsthaus, wo Wildgulasch oder Wildragout in den Töpfen köchelte.

Geräucherter Fisch, Lachs- oder Fischsemmeln, auf Wunsch mit extra viel Zwiebeln, heißer Punsch, der wegen der fast frühlingshaften Temperaturen gar nicht notwendig gewesen wäre - keine Wünsche blieben offen. Weihnachts-Deko aus Holz, Holz- oder Tonfiguren, selbst gemachte Köstlichkeiten nach Großmutters Marmeladenrezept wurden angeboten; und der Christbaumverkäufer war auch gut beschäftigt. Der Chor der kleinen Nikoläuse aus dem Kindergarten Kochkellerstraße meisterte dazu seinen großen Auftritt.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.