Marktplatz teuerstes Pflaster

Die Bodenrichtwerte sind künftig online abrufbar. Wie das funktioniert, erklärten (von links) der stellvertretende Vorsitzende des Gutachter-Ausschusses, Bernhard Lederer, Oberbürgermeister Michael Cerny, Geschäftsstellenleiter Hubert Keck und Baureferent Markus Kühne. Bild: Huber

In Regensburg schnellen sie nach oben. In der Gegend um Tirschenreuth geht der Kurs nach unten. In Amberg bleiben die Bodenrichtwerte stabil - mit steigender Tendenz.

Die neuen Zahlen präsentierten Baureferent Markus Kühne, der stellvertretende Vorsitzende des Gutachterausschusses, Bernhard Lederer, und Geschäftsstellenleiter Hubert Keck im Büro von Oberbürgermeister Michael Cerny. Erstmals wurden auch land- und forstwirtschaftliche Flächen aufgenommen.

"Diese Anpassung ist alle zwei Jahre notwendig", informierte Kühne. Veränderungen gab es in Amberg kaum, allenfalls leicht nach oben. "Das ist für Grundstücksbesitzer eine gute Nachricht", so sagte der Baureferent. Wer sehe, dass Bodenrichtwerte für ein bestimmtes Gebiet fallen, werde kaum in "Betongold" investieren.

Teuerstes Pflaster in Amberg ist - neben dem Marktplatz - die Gegend rund um den Mariahilfberg, insbesondere am Philosophenweg. In diesen sehr guten Wohnlagen erhöhten sich die Bodenrichtwerte auf 230 bis 240 Euro pro Quadratmeter. Ebenso wurden die Summen in den außerhalb gelegenen Gebieten angepasst, so in Fuchsstein auf 85, in Speckmannshof auf 95 und in Schäflohe auf 80 Euro pro Quadratmeter. Die Grundstückswerte der dort befindlichen Neubaugebiete blieben natürlich unberührt.

Die Übersicht der Bodenrichtwerte wurde auch um die Kennedystraße Süd (165 Euro pro Quadratmeter), Fuchsstein Südost (120), An der Amannstraße (145), Am Hofweg (125) und Im Espan (180) ergänzt.

Ebenfalls neu ist, dass die Zahlen erstmals nur online eingesehen werden können. Die Gebühren betragen für eine einzelne Abfrage 25 Euro, für eine Dauerauskunft sind 230 Euro zu zahlen. Am Ende gibt es den neuen Grundstücksmarktbericht gegen eine Gebühr von 30 Euro als PDF-Datei. Die Abfrage erfolgt entweder über die Eingabe von Straße und Hausnummer oder über die Flurstücksnummer.

Derzeit sind die Bodenrichtwerte öffentlich in der Geschäftsstelle des Gutachter-Ausschusses im Baureferat ausgelegt und können kostenlos eingesehen werden. Die Frist endet am Mittwoch, 8. Juli.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.boris-bayern.de

http://www.amberg.de/rathaus/aemter-und-referate/g...
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