Martin Schafbauer sieht die Mitfahrzentrale als "echte Alternative"
Weichen stehen auf Vernetzung

Der Bahnstreik hat für Martin Schafbauer auch etwas Gutes. Denn er nutzte die Gelegenheit, die sogenannte Mitfahrzentrale (MiFaZ) in den Fokus zu rücken. Schafbauer, der in Amberg Ansprechpartner in Angelegenheiten der Metropolregion Nürnberg ist, bekennt: "Es fehlt dem Projekt noch an Bekanntheit."

Dabei ist die Mitfahrzentrale für Schafbauer nicht nur in Zeiten des Bahnstreiks eine "echte Alternative", sondern auch dauerhaft. Mithilfe der MiFaZ-App, die offiziell auf der Consumenta in Nürnberg vorgestellt wurde, oder auf der Internetseite (siehe Link) können Interessierte nach Mitfahrgelegenheiten suchen. Egal, ob nun ein einmaliger Ausflug nach München oder die wöchentliche Fahrt nach Regensburg - wer an einer Fahrgemeinschaft interessiert ist, kann sich dort vernetzen.

Laut Schafbauer hat das Angebot viele Vorteile: Es entlastet den Verkehr, entzerrt Parknöte, schont Umwelt und Geldbeutel. Der ZNAS (Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach) finanzierte die Mitfahrzentrale der Metropolregion Nürnberg von 2010 bis 2012. ZNAS-Geschäftsleiter Hans-Jürgen Haas verriet, dass aufgrund der geringen Nachfrage der Vertrag nicht verlängert wurde.

Auch der Kreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg hätten die weitere Finanzierung nicht übernommen. Schafbauer erklärte, dass ein Unternehmen, das für die Mitfahrzentrale verantwortlich zeichnet, aus Mitgliedsbeiträgen der Kommunen an die Metropolregion bezahlt wird.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.metropolregion-nuernberg.mifaz.de
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