Mehrere Mannschaften in der A-Klasse Süd gefährdet
Im Keller wird es eng

Noch zweimal rüstet sich die A-Klasse Süd bis zur Winterpause für das Punktspielgeschäft: Mit dem gestrigen Nachholspiel ist die Liga auch wieder im Soll. An der Spitze scheinen die größten Kuchenstücke schon zwischen Schnaittenbach und Raigering II aufgeteilt. Spannung verspricht dagegen das Rennen um den Ligaverbleib, denn da müssen noch einige Mannschaften fürchten, Wenn alles normal läuft, sollte das Führungsduo den 18. Spieltag unbeschadet überstehen.

Der TuS Schnaittenbach erwartet den ASV Haselmühl II, und bei den Vilstalern hatte der Tabellenführer im Hinspiel schon ein paar Probleme, um den knappen Auswärtssieg unter Dach und Fach zu bekommen. "Da hatten wir schon ein bisschen Startschwierigkeiten", erinnert sich Markus Mikalauskas, der an der Seitenlinie die Verantwortung trägt, während auf dem Rasen die Spielertrainer Benni Schneider und Schimon Gabi gefordert sind. Seit dem zweiten Spieltag düst der TuS Schnaittenbach nun von Sieg zu Sieg und kam so richtig ins Rollen, obwohl mit Danny Ranz ein wichtiger Akteur langfristig ausfällt. "Unser Kader hat für die erste Mannschaft nur 15 Leute, aber wir haben eine enorme Trainingsbeteiligung, eine gute Disziplin und alle Spieler setzen die Vorgaben des Trainertrios famos um", freut sich der Mann an der Seitenlinie. Dazu kommt, "dass wir einen sehr starken Sturm mit einem eiskalten Stürmer Thomas Bösl haben.

Im Schlepptau ist der SV Raigering II der große Kontrahent und Gegenspieler. Bei einem Spiel weniger liegen die kleinen "Panduren" eigentlich nur drei Zähler zurück. Die Kreisligareserve geht nach dem Spiel beim Vorletzten DJK Ursensollen II in die Winterpause.

Ganz unten hat sich der SV Loderhof II eingenistet und die Herzogstädter treten die Fahrt zum Tabellenvierten SSV Paulsdorf II nicht nur mit gemischten Gefühlen sondern wie immer auch als Außenseiter an.

Damit sind die Aussichten der beiden am meisten gefährdeten Mannschaften eher gering und damit bietet sich natürlich für die verbleibenden und besorgten Teams die Chance, sich da hinten ein wenig davonzustehlen.

Die sportliche Not um ein weiteres A-Klassenticket für die Zukunft ist beim FC Edelsfeld II eher latent, beim SV Inter Bergsteig Amberg II, der vier Punkte weniger aufweist, dagegen spürbar. Sacken die Jungs vom Hahnenkamm den angepeilten Heimerfolg ein, wird es für die Amberger noch ein bisschen enger, denn dann wären ihre Gastgeber bei sieben Punkten Vorsprung schon mal so gut wie weg - ein Auswärtspunkt täte dem SV Inter derzeit wirklich gut.

Der Sieger aus dem Spiel SV Schmidmühlen II gegen den SVL Traßlberg II kann die nächsten Aufgaben wesentlich beruhigter angehen als sein Kontrahent und die SG Ehenfeld/Hirschau II möchte gegen den Tabellennachbarn DJK Utzenhofen II ein weiteres Erfolgserlebnis einer bisher recht erfolgreichen Saison an die eigenen Fahne heften. Schaffen die Lauterachtaler einen Auswärtserfolg, könnten sie sich aller Sorgen um den Verbleib erst einmal entledigen.
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