Meine Tanne
Glosse

Der "smarte Sven" hat "dieses gewisse Etwas, das Augen leuchten lässt. Seine Ausstrahlung ist einfach einmalig". Das klingt doch schon einmal sehr vielversprechend auf dieser ungewöhnlichen Homepage. Der "charmante Leander" hat eine "phänomenale Anziehungskraft", er würde lächeln, "wenn er könnte" - und "dann wären alle für einen Augenblick ganz still". Schließlich ist da noch der "große Karl", wirklich eine tolle Erscheinung, dem ein "äußerst ansehnlicher gerader Wuchs" bescheinigt wird. Er ist genau das, "was man sich bei dem Wort Nordmann vorstellt".

Wer hier an Männer für gewisse Stunden denkt, der ist auf dem Holzweg - im wahrsten Sinne des Wortes. Den hat das Berliner Start-up-Unternehmen "Meine Tanne" eingeschlagen. Mit dem Online-Versand von Weihnachtsbäumen. Der "große Karl" ging übrigens am besten. Mit Netz hatte man ihn sanft in einen "zweiwelligen" und "besonders dicken" Karton gelegt und festgezurrt, so dass er während des Transportes nicht mehr verrutschen konnte. Ob so ein etwa 1,70 Meter hohes Exemplar auch in Amberg ausgeliefert wurde, wissen wir nicht.

Die Tannenbilanz der Hauptstädter ist jedenfalls im elektronischen Briefkasten der Redaktion gelandet. Jetzt, eine gefühlte Ewigkeit nach Weihnachten. Warum wir hier über die Berliner schreiben? Weil wir unseren "frischen Grünen" in gut zehn Monaten lieber bei unserem Händler um die Ecke holen. Meine Wunschtanne fahre ich dann vorsichtig nach Hause, wo sie im Wohnzimmer so schön nach Wald riecht. Ohne Verpackungsmüll. Der Baum vom letzten Weihnachten lehnt übrigens noch ausrangiert hinter der Garage. Für sein Alter schaut er gar nicht mal so schlecht aus, der "trockene Traßlberger".

juergen.kandziora@zeitung.org

Im Blickpunkt Zufallsbefunde im Kopf

Amberg. "Zufallsbefunde im Kopf - wann kontrollieren, konservativ behandeln oder operieren?" Mit diesem Thema beschäftigt sich der Chefarzt der Neurochirurgie am Klinikum, Privatdozent Dr. Richard Megele, heute am zweiten Abend des Gesundheitsforums. Im Anschluss an das Einführungsreferat haben die Besucher Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu schildern und sich Rat und Hilfe zu holen. Deshalb folgt dem Vortrag ein allgemeiner Diskussionsteil.

Die Veranstaltung im Großen Rathaussaal beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Gesundheitsforum ist ein gemeinsamen Angebot der Volkshochschule und des Klinikums.
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