Mieterhöhung unumgänglich
Hintergrund

Amberg. (zm) Nur kurz wandte sich der geschäftsführende Vorstand der Wohnungunternehmen Amberg, Dieter Gerl, an die Besuchergruppe, weil er dieses Projekt noch nicht begleitet habe. Er sprach von einem sehr gelungenen Vorhaben und scheint offenbar auch aus wirtschaftlicher Sicht mit dem Ergebnis durchaus zufrieden zu sein.

Demnach lag die Kaltmiete der 24 Vier-Zimmer-Einheiten mit einer Größe zwischen 81 und 97 Quadratmetern vor der Maßnahme bei 3,25 Euro pro Quadratmeter. Nach der Sanierung stieg dieser Preis mit einer Zwischenetappe bei 4,65 auf jetzt 5,25 Euro.

3,7 Millionen Euro investiert

Amberg. (zm) Ohne die Kosten detailliert aufzuschlüsseln, bezifferte der mit der Umsetzung und Bauleitung beauftragte Architekt Christian Eberhardt die Gesamtkosten des umfassenden Projekts auf 3,7 Millionen Euro. Ursprünglich war von 2,7 Millionen ausgegangen worden. Diese Summe, so Eberhardt, habe eine Reihe von später aufgenommenen Einzelmaßnahmen jedoch nicht enthalten.

Viele wertvolle Erfahrungen

Amberg. (zm) Aus der Sicht des Bauleiters vor Ort, Christian Eberhardt, hat dieser Beitrag zu dem staatlich geförderten Modellprojekt "e % - Energieeffizienter Wohnungsbau" seine Zielsetzung voll erfüllt. Die beiden Mehrparteien-Komplexe stünden ausgezeichnet da und es seien die Voraussetzungen geschaffen worden, nach Wunsch dieses Konzept jederzeit auf unmittelbar benachbarte Genossenschafts-Komplexe (Gesamtbestand der Wohnungsunternehmen Amberg in der Stadt rund 1650 Einheiten) auszudehnen.

Damit meinte Eberhardt beispielsweise die problemlos erweiterbare Pellets-Heizanlage. Genaue Berechnungen müssten jedoch erst ergeben, ob ohne eine Bezuschussung wirtschaftlich vertretbar die hier erzielten Energieeinsparungseffekte erreichbar seien. Als eine sehr wertvolle Erfahrung beschrieb der Architekt den Umstand, diese umfassende Maßnahme bei bewohntem Zustand umgesetzt zu haben. Denn der Bedarf sei unstrittig, weil es von der Substanz her sehr viel vergleichbaren Wohnraum aus den 60er und Anfang der 70er Jahre gebe, der nach energetischen Sanierungsmaßnahmen nahezu schreie.

Polizeibericht In Reifenhandel eingebrochen

Amberg. Wieder ein Einbruch in der Stadt: In der Nacht auf Freitag drang ein Unbekannter in die Räume eines Reifenhandels an der Kümmersbrucker Straße ein. Zunächst versuchte der Täter laut Polizei die Eingangstüre aufzuwuchten. Nachdem er an der Türe scheiterte, machte er sich an einem Seitenfenster zu schaffen - mit Erfolg. Von dort gelangte er in die Büroräume und durchsuchte Schränke und Schubladen. In einer Geldkassette waren mehrere Hundert Euro hinterlegt. Der Täter nahm die Schatulle mit. Nun sucht die Polizei nach Zeugen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, soll sich unter Telefon 09621/89 00 melden.
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