Minderheiten in Indien

In der Reihe "Was ich denke - was ich glaube" lädt das Evangelische Bildungswerk am Donnerstag, 12. Februar, als nächsten Gast den Paulaner-Pfarrer Joachim von Kölichen ein. Der Abend im Paulaner-Gemeindehaus beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Kölichen war vor seinem Amtsantritt in Amberg einige Jahre in Indien. Dies hat sein Denken und Handeln heute mitgeprägt. Seit August 2013 ist von Kölichen erster Pfarrer an der Paulanerkirche. Eine Stellenanzeige der deutschsprachigen Kirchengemeinde Neu Delhi, auf die er spontan antwortete, führte ihn nach Indien, wo er von 2007 bis 2013 als Pfarrer wirkte und auch für die protestantischen Kirchengemeinden in Nepal und Bangladesch zuständig war. Dort engagierte er sich unter anderem auch in der Kinderhilfsaktion "Sunshine-Projekt".

Der Vortrag wird nicht nur über die Probleme der indischen Minderheiten und die Arbeit eines evangelischen Pfarrers auf dem indischen Subkontinent informieren. Diese Veranstaltung will vielmehr auch einen Einblick in das Denken und Glauben von Joachim von Kölichen gewähren.

Indien ist eher ein Kontinent als ein einheitliches Land. Selbst wenn über 80 Prozent der 1,2 Milliarden Menschen irgendeiner Form des Hinduismus zuzurechnen sind, unterscheidet sich dieser schon vielfach, was bei 30 000 Göttern nicht verwundern kann. Hinzu kommen zahllose Kasten, Stämme, Sprachen, Dialekte, Bräuche und Sitten. Mit anderen Worten: Auch jeder Inder ist in Indien fast überall in der Minderheit.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.