Ministerin Huml besichtigt den Neubau am Klinikum
Noch einige Projekte

Gesundheitsministerin auf Vorab-Besuch Weil sie am 10. Januar, wenn das Klinikum St. Marien den vierten Bauabschnitt einweiht, nicht kommen kann, stattete die bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (rechts) dem Haus bereits gestern einen Besuch ab. Dabei sah sie sich in den neuen Räumlichkeiten schon mal um. Zuvor war sie in Regensburg, im Anschluss ging es nach Bayreuth, um dort den bayerischen Hospizpreis zu verleihen. "Ich dachte mir, wenn ich schon in Regensburg bin, fahre ich auch
"In Bayern brauchen wir eine flächendeckende Versorgung in der Krankenhaus-Landschaft", betonte die bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml gestern bei ihrem Besuch im Klinikum und bekannte sogleich: "Wir investieren gerne an dem Standort." Klinikumsvorstand Manfred Wendl stellte ihr das Haus mit 560 Betten kurz vor. St. Marien biete ein breites Spektrum an, "es gibt nicht viel, was wir nicht haben".

Wichtig sei die hohe Qualität der medizinischen Versorgung, unterstrich Wendl und verwies auf Auszeichnungen und Zertifizierungen. Die Patientenzahlen entwickeln sich kontinuierlich nach oben. "Wenn eine Grippewelle oder etwas Ähnliches kommt, reicht der Platz eigentlich nicht aus." Wendl sprach die bereits erfolgten Maßnahmen (vierter Bauabschnitt, Brandschutzmaßnahmen im Zentralgebäude und eine neue Zentralsterilisation) an, aber auch künftige Bauprojekte (Erweiterung der Zentralen Notaufnahme und eine Weaning-Station, wo künstlich beatmete Patienten lernen, wieder selbst zu atmen).

Wendl blickte sogar noch weiter in die Zukunft: Der Zentral-OP müsste saniert und erweitert werden, der F-Trakt ebenfalls. Und der Chefarzt der Frauenklinik wünsche sich die Erneuerung des Kreißsaals. Ministerin Huml sprach davon, dass Neu- oder Umbauten nicht nur gut für die Patienten seien, sondern auch für die Mitarbeiter. Stolz darauf, dass St. Marien Hochleistungsmedizin anbiete, zeigte sich OB Michael Cerny. Er bat Huml, "auch die Zukunft der Häuser in unserer Größenordnung im Auge zu behalten". (Hintergrund)
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