Mit Brot sein Brot verdienen

Nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf den Geruch kommt es an. Von der Qualität heimischer Backwaren überzeugten sich gestern bei der Brotprüfung nicht nur Prüfer Manfred Stiefel (sitzend) und Alfred Schuller, Obermeister der Bäcker-Innung, sowie die Inhaber der Mitgliedsbetriebe. Auch Vertreter der Volks- und Raiffeisenbank als Gastgeber der Brotprüfung und Politiker wissen jetzt, was einen perfekten Laib ausmacht. Bild: Steinbacher
Dreieinhalb Stunden hat Manfred Stiefel gebraucht, um 39 Brote auf Herz und Nieren - in diesem Fall auf Form und Geschmack - zu prüfen. Der Bäckermeister des Instituts für Qualitätssicherung von Backwaren war gestern zur Brotprüfung nach Amberg gekommen. Sieben Betriebe aus der Stadt und dem Landkreis legten ihm ihre Erzeugnisse vor - von Bauernbrot über Baguette bis zu einem Oktoberfestbrot.

Sieben erreichten die maximale Punktzahl von 100 und bekamen deshalb die Note "Sehr gut". 24 wurden mit "Gut" (90 bis 99 Punkte) bewertet. Stiefel betonte, diese Brote hätten eine "ausgezeichnete Qualität", jedoch einen kleinen Schönheitsfehler, zum Beispiel zu viel Mehl auf der Kruste. Die restlichen acht Laibe mit mehreren kleinen Mängeln wurden nicht prämiert.
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