Mit dem Riechkolben ins drohende Verhängnis

Mit dem Riechkolben ins drohende Verhängnis "Der größte Feind des Igels ist der Mensch und dessen vielfältige Eingriffe in die Natur" - wer sollte dies besser wissen als der eingetragene Verein für integrierten Naturschutz "Pro Igel". Pestizide, Kunstdünger, Elektrosensen, Rasenmäher oder auch Giftköder machen dem stacheligen Zeitgenossen nicht nur das Leben schwer, sondern im schlimmsten Fall den Garaus. Von 500 000 überfahrenen Igeln in Deutschland pro Jahr ganz zu schweigen. All diese Schicksale sind
"Der größte Feind des Igels ist der Mensch und dessen vielfältige Eingriffe in die Natur" - wer sollte dies besser wissen als der eingetragene Verein für integrierten Naturschutz "Pro Igel". Pestizide, Kunstdünger, Elektrosensen, Rasenmäher oder auch Giftköder machen dem stacheligen Zeitgenossen nicht nur das Leben schwer, sondern im schlimmsten Fall den Garaus. Von 500 000 überfahrenen Igeln in Deutschland pro Jahr ganz zu schweigen. All diese Schicksale sind einem stacheligen Freund in der Holbeinstraße bis dahin erspart geblieben: Bis er seinen "gut entwickelten Riechkolben" (Wikipedia) zu tief in eine leere Packung Grana Padano steckte - ursprünglich gefüllt mit Hartkäse aus Italien. Und wäre da nicht der aus Amberg stammende Alfred Görgner bei Aufräumarbeiten zufällig des Weges gekommen, dann hätte der Kleine wohl sein Leben schon ausgehaucht. Der Retter hatte ein Rascheln in einem gelben Sack wahrgenommen und sah dann darin den Igel in der roten Verpackung hoffnungslos feststecken. Dank der Hilfe einer Passantin hatte Görgner rasch ein Messer bei der Hand, schlitzte die Tüte auf und entließ den schon entkräfteten Insektenfresser in einem Nachbarsgarten in die Freiheit. (ben) Bild: hfz
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