Mit dickem Hals und dicken Nasen

Für Ambergs Trainer Martin Feldbauer könnten die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein. Forchheim vermeldete vor der Saison einen Rekord an verfügbaren Spiel-erinnen und schickt drei Teams ins Rennen. Der ohnehin nicht üppig besetzte Kader der HG Amberg wurde dagegen durch die Langzeitverletzten Franzi Karl und Tina Lösch weiter ausgedünnt. Gegen den Spitzenreiter der Handball-Bezirksoberliga und Aufstiegsfavoriten fehlen aus privaten Gründen zusätzlich Halblinks Julia Engel und Torhüterin Kerstin Hübner. Dafür rückt Katrin Hillen erstmals in den Kader.

Die unglückliche 20:21-Niederlage beim TSV Röthenbach hat bei den Ambergerinnen doppelt Spuren hinterlassen: Zum einen durch die Gangart der Mittelfranken, zum anderen durch den Fakt, dass sich die HG-Spielerinnen selbst nicht für ihren leidenschaftlichen Kampf belohnten. "Wir haben einen dicken Hals und dicke Nasen von der harten Spielweise", so Feldbauer. "Ich habe im Gefühl, dass mein Team heiß ist und wie Löwen kämpfen wird." In der vergangenen Saison konnten die Ambergerinnen dem Spitzenteam ein Unentschieden abringen - und das trotz eines zwischenzeitlich sehr großen Rückstands. Dieses überraschende Remis sorgte unter anderem auch dafür, dass Amberg 2015 auf eigenem Boden noch unbesiegt ist und deswegen wird Feldbauer sein Team nur allzu gerne daran erinnern. Anwurf am Samstag, 31. Oktober, in der GMG-Dreifachhalle ist um 17 Uhr.

HG Amberg: Tor: Schobert. Feld: Engelbrecht, Pohl, Maget, Deml, Behringer, Frisch, Aygün, Beer, Hillen, Mertel.
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