Mit Feuereifer aufs Eis

Der theoretische Teil ist abgeschlossen, jetzt folgt die (Spiel-)Praxis. ERSC-Trainer Stefan Ponitz (hinten rechts) schickt seine Löwen aufs Eis. Im ersten Vorbereitungsspiel geht es heute Abend gegen den Bayernligisten Höch-stadter Alligators, das Rückspiel steht dann am Samstag auf dem Programm. Bild: Ziegler

Kaltstart in die heiße Phase der Vorbereitung: Binnen 20 Stunden spielt der ERSC Amberg gleich zweimal gegen den Bayernliga-Titelanwärter Höchstadt Alligators.

Seit einer Woche trainiert Eishockey-Landesligist ERSC Amberg in der heimischen Eishalle. Dort beginnt heute Abend auch die Reihe der Vorbereitungsspiele. Ab 20 Uhr wird die Truppe von Trainer Stefan Ponitz zeigen können, wie sie die Sommerpause überstanden hat. Die ersten Trainingseindrücke unter der Woche waren jedenfalls schon recht vielversprechend, die Mannschaft ist mit Feuereifer bei der Sache.

Zwei Gastspieler im Training

Gerade auch die neuen Spieler wurden schnell eingebunden und scheinen gut ins Mannschaftsgefüge zu passen. Dies würde im besonderen auch für zwei weitere "Neue" gelten, die sich während der Woche in den Übungseinheiten vorgestellt haben und um die sich der ERSC intensiv bemüht. Es ist deshalb nicht entschieden, ob die beiden gegen Höchstadt eventuell mit einer Gastspielgenehmigung auflaufen könnten. Fehlen werden definitiv Dominik Farnbauer, der im Urlaub ist, und Center Florian Bartels wegen einer komplizierten Fingerverletzung.

Tschechische Handschrift

Die Höchstadt Alligators sind für die Löwen schon eine besondere Hausnummer, selbst wenn es sich "nur" um ein Testspiel handelt. In der Bayernliga-Hauptrunde belegten sie im Vorjahr den zweiten Rang, bei den Play-offs anschließend wurden sie Dritter. Trainer Stan Mikulenka kann weitestgehend mit seinem bewährten Kader arbeiten, wo es vornehmlich eine tschechische Handschrift gibt: Daniel Jun, im Vorjahr 87 Scorerpunkte (!), Ales Kreuzer und Kontingentspieler Tomas Urban bringen enorme Offensivpower. Seit dieser Saison stürmt mit Marco Pronath auch ein gebürtiger Amberger für die Franken, der vom Oberligisten EV Weiden ins Aischtal wechselte. Unterstützt wird der Angriff hauptsächlich von den Defendern Daniel Sikorski und Martin Vojcak. Dass bei derartigen Begegnungen das Ergebnis nur zweitrangigen Stellenwert hat, ist klar.

Im Gegensatz zu Amberg waren die Alligator bereits zweimal im Einsatz: In Haßfurt gewann Höchstadt mit 11:3, gegen den Oberligisten Herne gab es eine achtenswerte 3:6-Niederlage.

Am Samstag, 26. September, treffen sich die beiden Teams bereits zum Rückspiel in Höchstadt. Die Partie (Beginn ist um 16 Uhr) ist ein Programmpunkt des Stadionfestes. Der Eintritt ist nach Informationen von Alligators-Seite frei.
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