Mit Herz und Tuba

Barbara Lanzinger (vorne, Mitte) hat nach eigenen Angaben zwei Familien: Ihre private und die der CSU. Letztere gratulierte gestern Vormittag natürlich auch zum 60. Geburtstag. Mit dabei waren Oberbürgermeister Michael Cerny (Dritter von rechts) und Dieter Mußemann (Zweiter von rechts). Bild: Steinbacher

Es war eine Feier so ganz nach Barbara Lanzingers Geschmack: Mit bodenständiger Musik, herzlichen Umarmungen und lautem Lachen. Die halbe Stadt stand Schlange, um zum 60. Geburtstag zu gratulieren.

"Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, dann schaffst du auch das Unmögliche." Diese Weisheit von Franz von Assisi prägt Barbara Lanzingers Arbeit. Natürlich durfte dieser Spruch auch am 60. Geburtstag der CSU-Bundestagsabgeordneten nicht fehlen. Lanzinger zitierte ihn erneut und versprach, ihn weiter zu beherzigen. Im Foyer des Kongresszentrums waren am Montagvormittag Verwandte, Freunde und Weggefährten zusammengekommen, um der Politikerin zu gratulieren. Eine der prominentesten war die bayerische Sozialministerin Emilia Müller. "Du bist eine außergewöhnliche Persönlichkeit", sagte Müller, "nicht nur, weil du eine sehr gute Politikerin bist". Lanzinger sei für ihre direkte Art bekannt. "Das schätze ich an dir, dass du deinen Weg geradeaus gehst."

Aus Berlin war der Vizepräsident des Bundestages, der CSU-Abgeordnete Johannes Singhammer, angereist. Er lobte die Ambergerin für ihr Engagement im sozialen Bereich, insbesondere in der Hospizbewegung. Lanzingers Arbeit schlage sich in der Sozialgesetzgebung nieder. Erst vor wenigen Tagen habe der CSU-Parteitag einen Beschluss zur Förderung der Hospizarbeit gefasst, der auf das Wirken Lanzingers zurückgehe. "Agil, mutig und schwungvoll bringst du dich in Berlin ein", bescheinigte er ihr und bezeichnete sie als "Kollegin der Herzen".

Für die CSU-Stadtratsfraktion gratulierte Dieter Mußemann. "Es ehrt dich, dass du dich trotz deiner Aufgaben in Berlin immer wieder in die Niederungen der Kommunalpolitik begibst", sagte er. "Du begleitest unsere Arbeit durchaus kritisch und das ist gut so. Das ist das Salz in der Suppe", betonte Mußemann. Dass Lanzinger der Stadtrat wichtig ist, unterstrich sie am späten Nachmittag, als sie an der Sitzung des Gremiums im Rathaussaal teilnahm.
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