Mit Lockvögeln gegen Tauben

Amberg geht gegen die Taubenplage in der Innenstadt vor. Wie der Stadtrat am Donnerstag beschlossen hat, sollen ab Sommer sogenannte Locktauben die Tiere zum Brüten in einem speziellen Taubenhaus bewegen. Ein Experte entfernt dann nach und nach das Gelege aus den Nestern. Auf diese Weise soll die Population binnen 15 Monaten um 90 Prozent sinken.

Das Projekt schlägt im ersten Jahr mit 30 000 Euro im städtischen Haushalt zu Buche. Nach der Startphase könnten sich die Kosten erheblich reduzieren, wenn Ehrenamtliche die Betreuung des Taubenschlages übernehmen. Diese Vorgehensweise habe sich am Campus der Universität Regensburg bewährt. Als Standort ist der Dachstuhl des historischen Schmalzstadls in der westlichen Altstadt vorgesehen. Die Stadt hatte das denkmalgeschützte Gebäude erst Ende 2014 erworben, ein Nutzungskonzept gibt es noch nicht.
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