Mit VHS zur Landesausstellung"Napoleon in Bayern" in der Ingolstädter Residenz
Kaiser hinterlässt tiefe Spuren

Kaiser Napoleon hat Europa, hat Deutschland, hat Bayern verändert. Selbst im Landkreis Amberg-Sulzbach hinterließen des Franzosen Kriege Spuren: eine verlorene Schlacht bei Sulzbach, eine siegreiche bei Amberg.

Unter dem Motto "Napoleon in Bayern" veranstaltet das Haus der bayerischen Geschichte in diesem Jahr die Landesausstellung in der Ingolstädter Residenz. Gemeinsam mit der Regionalgruppe des Historischen Vereins unter Leitung von Kreisheimatpfleger Dieter Dörner besuchen die Volkshochschulen der Stadt Amberg und des Landkreises am Samstag, 9. Mai, diese Schau.

Denkmäler für die Gefallenen, Votivtafeln zur Rettung vor den feindlichen Truppen oder für glückliche Heimkehr, Tagebücher und Erinnerungen von Soldaten, Priestern und anderen Zeitgenossen, Einquartierungsbelege, Schlachtfeldfunde - über 400 Exponate, allesamt Zeugen der Zeit zwischen 1796 und 1815, sind zu sehen.

Ingolstadt ist mit seinem Armeemuseum, mit seiner gegen napoleonische Truppen errichteten Festung, der wichtigsten Bayerns, als Ort der Truppendurchzüge und als Quartier Napoleons für diese Landesausstellung prädestiniert.

Nach einer Führung durch die Schau besteht die Möglichkeit, diese nochmals auf eigene Faust zu erkunden, das ebenfalls in der Residenz befindliche Armeemuseum, in der Reduit Tilly die Ausstellungen Festungskrieg und Krieg in den Alpen (Erster Weltkrieg), das Medizinhistorische oder das Stadtmuseum zu besuchen. Um 15 Uhr treffen sich die Teilnehmer an der Residenz zur zweistündigen Stadtführung, um 17 Uhr startet die Heimreise.
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