Mit viel Mut zum Rhythmus

Die Beteiligten am Treppenaufgang mit Schulleiter Peter Seidl (vorne) und den Pädagogen (letzte Reihe), von links Heidrun Leitz (Dreifaligkeitsschule), Angelika Grübel (Max-Josef schule), Christine Hirsch (Erasmus-Gymnasium), Saskia Krügelstein (Sänger Amberg), Sigrid Bloch (EG), Christian Farnbauer und Adolf Gassner (beide Sänger Amberg). Bild: e

Dass Singen verbindet, ist bekannt - diesmal hat das Erasmus-Gymnasium in Amberg zusammen mit der Sängergruppe den Beweis angetreten. Gemeinsamer Gesang stand auf dem Plan: Das Pilotprojekt führte über 60 Grundschüler ins Erasmus-Gymnasium.

Schulamtsdirektor Peter Junge unterstützte die Idee von Adolf Gassner, Vorsitzender der Sängergruppe Amberg. Mit der stellvertretenden Schulleiterin Studiendirektorin Sigrid Bloch und Studienrätin Christine Hirsch gewann man zwei erfahrene Musikpädagogen.

Vier Gruppen traten an

Christian Farnbauer und Saskia Krügelstein, zwei Chorleiter der Sängergruppe, ergänzten das Pädagogen-Team. Schulleiter Oberstudiendirektor Peter Seidl, selbst bekennender Sänger, hieß die Kinder im Musiksaal willkommen. In vier Gruppen gewannen die Kinder der Grundschulen Dreifaltigkeit Amberg, betreut von Heidrun Leitz, und Max-Josef-Schule mit Angelika Grübel völlig neue Eindrücke.

Einer geht noch rein

"Schuss und Tor, so klingt's im Chor" - diesen vor allem von den Jungen für gut befundenen Schlachtruf setzte Studienrätin Hirsch geschickt um. Zahlreiche Rhythmusinstrumente, Boomwhackers, aber auch Händeklatschen forderten die Teilnehmer auf, konzentriert bei den Übungen zu arbeiten.

Studiendirektorin Sigrid Bloch erarbeitete im Fußball-Quodlibet und am Klavier begleitend die Anfeuerungsgesänge: "Olé, Olé, we are the champions" oder auch "Einer geht noch rein" - wie im Fußballstadion eben. Saskia Krügelstein zeigte den Kindern bei dem Rap "Mutprobe", dass nicht jeder auch mutig ist, der sich alles zutraut. Sprachverständlichkeit ist gerade beim Rap ein wichtiger Bestandteil des Ausdrucks. Christian Farnbauer forderte seine Gruppe vor allem bei einem afrikanischen Tanz heraus, den es galt, mit allerlei Rhythmus- und Schlaginstrumenten zu begleiten. Mit einem Abschlusskonzert überraschten die Kinder ihre Eltern und zeigten, was man in "Chorproben" am Ende vortragen kann. Eine Wiederholung, so Adolf Gassner, vielleicht mit anderen Grundschulen, sei vorstellbar.
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