Monate keine Straße gesehen

"Unsere Tiere sind unsere Freunde und Weggefährten. Sie machen unsere Reise zu etwas ganz Besonderem", sagt Günter Wamser. Bild: hfz

Vier Jahre lang zogen Günter Wamser und Sonja Endlweber mit ihren Pferden und der Hündin Leni durch die Wildnis Kanadas und Alaskas. 5000 Kilometer haben die beiden Abenteurer im Sattel zurückgelegt.

Ihre Erlebnisse schildern sie am Donnerstag, 26. Februar, um 19.30 Uhr in der Multivisionsschau "Wildes Kanada und Alaska" im Amberger Congress-Centrum. Die Amberger Zeitung präsentiert dieses Gastspiel. Karten gibt es beim AZ-Ticketservice sowie auf www.nt-ticket.de.

Wamser und Endlweber nehmen mit faszinierenden Bildern und humorvollen Geschichten das Publikum mit auf eine Reise durch eines der unwegsamsten Gebiete unserer Erde. Langsam, Schritt für Schritt, entführen sie die Zuschauer aus ihrem Alltag und nehmen sie mit in eine Welt, von deren Eindrücken man sich nur schwer lösen kann.

Die Reise startet im Süden Kanadas und führt durch die Rocky Mountains und das legendäre Yukon-Territorium bis nach Alaska. Wamser und Endlweber berichten von eiskalten Flussdurchquerungen, vom einfachen Leben in der Natur, von langen Abenden am Lagerfeuer und vom kanadischen Winter, den sie in einer verträumten Blockhütte mitten im Wald verbringen.Monatelang reiten die beiden Abenteurer durch unberührte Wildnis, ohne auch nur eine Straße zu überqueren oder einem Menschen zu begegnen.

Ganz auf sich allein gestellt, lernen sie sich in der Heimat von Grizzlybären und Wölfen zurechtzufinden, und entdecken eine Nähe zur Natur, die sie tief beeindruckt. Neben der Faszination dieser Reise ist es vor allem die Nähe zu ihren Tieren, die einen besonders berührenden Eindruck hinterlässt. "Unsere Tiere sind unsere Freunde und Weggefährten. Sie machen unsere Reise zu etwas ganz Besonderem", sagt Günter Wamser.

Für den Weltenbummler geht in Alaska Traum in Erfüllung. Im Jahr 1994 war Wamser mit seinen Pferden an der Südspitze des Kontinents in Feuerland aufgebrochen, mit dem Ziel, nach Alaska zu reiten. Seit 20 Jahren war er nun mit seinen Pferden unterwegs. Im Herbst 2013 erreichte er nach 30 000 Kilometern im Sattel sein Ziel im Norden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.