Montessori-Schule bietet pfiffiges Projekt an
Zirkus liegt jedem Kind im Blut

Geglückte Nummer mit artistischen Ansätzen: Gruppen von fünf Kindern sind schon nach einem kurzen Training in der Lage, das Fundament für eine Menschen-Pyramide zu legen. Das stachelt nicht zuletzt auch den eigenen Ehrgeiz an. Bild: kge
Musik und leckerer Popcornduft erfüllten das imposante rot-blau gestreifte Zirkuszelt auf dem Gelände der Lebenshilfe am Haager Weg. Die Spannung und Vorfreude, die das elterliche Publikum und die Artisten erzeugten, war nahezu mit den Händen zu greifen. Eine Woche harten Trainings mit täglich eineinhalb Stunden lagen in dem Projekt KimaZi ("Kinder machen Zirkus") hinter den 131 Kindern der privaten Montessorischule. In ihrer ersten Galavorstellung wurden diese Mühen gebührend mit dem Applaus und der Freude des Publikums honoriert.

Mit viel Witz und Charme zeigten die Kinder und Jugendlichen Fertigkeiten auf dem Drahtseil, mit Hula-Hoop-Reifen, beim Jonglieren, in der Akrobatik oder einfach nur mit schlagfertigen Dialogen. Wie bekommt man am besten einen störrischen Stoffhund dazu, durch einen Reifen zu springen? Letztendlich mit einem gekonnt-kecken Fußtritt! Was wäre eine Zirkusvorstellung ohne Magier? Neckend und lustig wurden gängige Zaubertricks auf die Schippe genommen, um schließlich dann doch mit verblüffenden Ergebnissen aufzuwarten.

Und das waren die eigentlichen Requisiten der Akteure: Freude, Teamgeist und viel Fantasie. Mit Hilfe und unter der Anleitung von Profiartisten zeigten die Kinder ansprechende sportliche und schauspielerische Leistungen und boten eine rundum gelungene Show.
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