MRG macht Erfahrungen mit neuem Übertrittskonzept
Es eröffnen sich vielfältige Chancen

Sieht idyllisch aus, das MRG liegt aber mitten in der Stadt. Archivbild: Hartl
"Quo vadis, Gymnasium?" Mit diesen Worten eröffnet der Schulleiter des Max-Reger-Gymnasiums (MRG), Wolfgang Wolters, den Jahresbericht 2014/2015. Vor allem das in zwei Jahren anlaufende Projekt "Mittelstufe Plus", das die Möglichkeit bietet, das Gymnasium bei gleichbleibendem Stoff-Umfang langsamer zu durchlaufen, beleuchtete der Oberstudiendirektor in seiner Jahresbilanz kritisch.

Schon ein Erfolg

Ein neues Konzept zum Übertritt erprobte das MRG im vergangenen Schuljahr: die sogenannte "Einführungsklasse". Sie setzte sich aus zehn Schülern mit einem mittlerem Bildungsabschluss zusammen, die zusammen mit den zehnten Klassen des musischen Gymnasiums unterrichtet wurden. Mit dem Bestehen dieser Jahrgangsstufe sind auch die neuen Schüler berechtigt, in die reguläre Qualifikationsphase vorzurücken. Wolters zufolge kann das Projekt schon jetzt als Erfolg verbucht werden, da sich unter anderem bereits wieder Lehrkräfte für die Einführungsklasse des nächsten Schuljahres beworben haben.

Etliche Veranstaltungen

Nicht nur damit glänzte das MRG. Neben etlichen musikalischen Darbietungen stand die Schule bei der Präsentation des vom Stadtarchiv herausgegebenen Buches "Facetten des Nationalsozialismus" im Rampenlicht. Auch der Regionalwettbewerb von "Jugend debattiert" machte Station. Einen Diskussionsabend über die Nöte und Ängste von Flüchtlingskindern wertet der Jahresbericht als Höhepunkt. Und dann gibt es da noch ein junges Triathleten-Team. Es sicherte sich den nordbayerischen Meistertitel und hat das Ticket für den Landesentscheid gelöst.
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