Museum gibt sich herbstlich

Deko-Artikel und Besucher ohne Ende. Beim Herbstmarkt im Stadtmuseum war ganz schön was los. Bild: Steinbacher

Der Nebel wollte lange nicht weichen. Es ist ja auch Herbst. Die Sonne schaffte es am Sonntag auch erst spät durch die Wolken. Dennoch lockte der Nachmittag zum Sonntagsspaziergang - der sich gut mit einem Abstecher zum Herbstmarkt des Stadtmuseums verbinden ließ.

Herbstmarkt im Museum bedeutet: Es gibt jede Menge zu sehen, und es wird eng, weil sich viele aus Stadt und Land all die schönen Sachen anschauen wollen. Also war das Haus gestern wieder über Stunden hinweg "'druckt voll". Ein "paar Tausend" Leute waren es gewiss, schätzte eine rundum zufriedene Museumschefin Judith von Rauchbauer.

Den Besuchern gefiel das Angebot, auch das kulinarische. Die Vorräte an Gulasch- und Kürbissuppe waren um kurz vor zwei leergelöffelt, von den vielen Kuchen war um 16 Uhr so gut wie nichts mehr übrig.

"Der Herbst ist der Frühling des Winters", stand auf einer der Naturschiefertafeln, die Karin Baumer aus Rosenberg verkaufte. Und einen Winter gibt es auch heuer. Deshalb entdeckte man an diesem Sonntag denn auch bei vielen Anbietern Wärmendes für den Kopf, den Hals, die Finger und die Füße.

Im vergangenen Jahr war das Museum vom Advents- auf den Herbstmarkt umgestiegen. Für Judith von Rauchbauer "ein guter Entschluss", nachdem das Thema Advent inzwischen "so ausgetreten ist" und jedes noch so kleine Dorf einen eigenen Markt habe. Hier wolle man mit keinem in Konkurrenz treten, unterstrich von Rauchbauer.
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