Musikgenuss für guten Zweck

Vorfreude auf das Siemens-Wohltätigkeitskonzert herrscht bei allen Beteiligten, allen voran Oberbürgermeister Michael Cerny (Zweiter von links) und Siemens-Standortleiter Günter Jakesch (Dritter von rechts). Bild: Steinbacher

Hospizverein und Förderkreis der Willmannschule werden die Nutznießer sein, wenn das Siemens-Orchester aus München nach Amberg kommt. Und die Zuhörer kommen in den Genuss eines Violinkonzerts und einer Sinfonie.

Zum zwölften Mal gastiert das Siemens-Orchester München am Sonntag, 22. März, im Stadttheater. Vertreter des Kulturreferats und des Unternehmens stellten das Wohltätigkeits-Konzert vor, dessen Erlös für den Hospizverein und den Förderkreis der Willmannschule bestimmt ist. "Wir freuen uns auf dieses jährliche Highlight", sagte Günter Jakesch, seit Juni 2014 neuer Standortleiter von Siemens. Er selbst wird das Konzert erstmals besuchen. Jakesch betonte, dass durch die früheren Konzerte insgesamt über 70 000 Euro eingenommen und gespendet worden waren.

Oberbürgermeister Michael Cerny bescheinigte den Musikern ein sehr, sehr hohes Niveau. Das Konzert erfreut sich großer Beliebtheit, "die Karten sind immer sehr schnell weg". Cerny würdigte das Engagement der Siemens AG in der Stadt, vor allem im kulturellen und sozialen Bereich. "Ich hoffe, dass wieder eine schöne Summe zusammenkommen wird", sagte er über den Erlös des Wohltätigkeitskonzert, der zwei Einrichtungen zugute kommen wird.

Die Arbeit des Hospizvereins stellte Irmgard Huber vor. Das Geld werde für Aus- und Fortbildung von Ehrenamtlichen verwendet. Die ursprüngliche Aufgabe - Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen - habe sich zwischenzeitlich auf Trauerbegleitung und Vorträge ausgeweitet. Ein Anliegen sei, dass Sterben und Tod wieder mehr als Teil des Lebens gesehen würden. 1988 wurde der Förderkreis der Willmannschule gegründet, erzählte Alfons Lindner, seit sieben Jahren dessen Vorsitzender. Die Unterstützer wollen Kindern aus Familien mit sozialen und finanziellen Schwierigkeiten helfen. "Es gibt Eltern, die sich eine Fahrt für 25 Euro nicht leisten können."
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