Musischer Abend entpuppt sich als lustige Zeitreise
Vom Wilden Westen bis in die Zukunft

Da war Akrobatik gefragt: Bei der Zeitreise bauten die Kinder, die den musischen Abend der Max-Josef-Schule gestalteten, auch eine Pyramide. Bild: hfz
Eine unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine hat die Max-Josef-Grundschule an ihrem musischen Abend unternommen. Eingeladen dazu hatte die Theatergruppe, der Chor, die Arbeitsgemeinschaft Turnen und die Klasse 3b in die Trimax-Halle. Kaum hatte Schulleiter Manfred Reindl die Besucher begrüßt, fanden sich diese mit einigen Kindern auf einem alten Dachboden wieder. Beim Herumstöbern berührte eines der Kinder eine große Kiste - plötzlich wallte Nebel auf.

Unter einem Tuch tauchte eine Zeitmaschine namens TIMI auf. Schon lange missachtet, lud sie nun alle auf eine Reise durch die Zeit ein. Mit dem Publikum sprachen die Kinder eine Zeitformel - plötzlich fanden sich alle am Beginn des Lebens vor 400 Millionen Jahren wieder. "Wir sind Fische", sang der Chor und erzählte anschließend in einem Lied die Geschichte vom Saurier Theobald. Plötzlich tauchten Cowboys und Indianer auf, verwandelten die Bühne in den Wilden Westen. Die weitere Reise führte ins Mittelalter - mit einem Lied der Bänkelsänger über den Ritter Giselher. Ein Herold kündigte Gaukler zur Unterhaltung der Zuschauer an.

Die Kinder der AG Turnen schwangen Bänder, jonglierten und bauten Pyramiden. Nach der Rückkehr aus vergangener Zeit drehten die Mädchen und Buben das Rad auf dem Dachboden in die andere Richtung - und landeten in der Zukunft. Selbst eine Koch-Wasch-Bügel-Spülmaschine müsse richtig bedient werden, sonst würden die Eier nicht gekocht, sondern platt gebügelt, wie der Chor feststellte.

Nach den Reisen hatte die Zeitmaschine ihre Reserven aufgebraucht - sie verabschiedete sich für 200 Jahre.
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