Mut und ein bisschen Glück

Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder stellte sich den Fragen der Schülerinnen der 10. Klassen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums.

Auch als Frau und aus einfachen Verhältnissen kommend kann man viel erreichen. Das gab Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder den Schwesternschülerinnen mit auf den Weg - und weitere Tipps aus ihrem Erfahrungsschatz dazu.

Die 10. Klassen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums unternehmen im Juli eine Fahrt nach Berlin. Während ihres Aufenthalts werden die Schülerinnen auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder (SPD) den Bundestag im Reichstagsgebäude besuchen. Da die Abgeordnete zu diesem Zeitpunkt nicht in Berlin ist, stellte sie sich im Gerhardinger-Saal der Schule den Fragen der jungen Frauen.

Vorderer Listenplatz

Dabei verdeutlichte sie zunächst an ihrem persönlichen Lebensweg, dass jeder was erreichen kann. Allerdings brauche man dazu Mut und auch eine Portion Glück. Das habe sie gehabt, als sie von ihrer Partei auf einen vorderen Listenplatz gesetzt wurde und damit die Möglichkeit erhielt, in den Bundestag gewählt zu werden.

Anschließend erläuterte Schieder den Schülerinnen die Aufgaben und die Arbeitseinteilung von Abgeordneten, die nicht nur in Berlin im Bundestag präsent sein müssen, sondern sich auch für die Parteiarbeit Zeit nehmen und natürlich zu Hause ihren Wahlkreis betreuen müssen. "Dies ist besonders in der Oberpfalz eine große Herausforderung, weil die Wahlkreise sich über weite Entfernungen erstrecken, in meinem Fall von Wernberg bis in den Landkreis Cham."

Eifrig stellte das Publikum Fragen an die SPD-Frau, die diese bereitwillig beantwortete: Wie viel verdient man als Abgeordnete? Haben Sie sich auch schon als Schülerin für Politik interessiert? Was halten Sie von der Diskussion um das G8?

Für Demokratie einsetzen

Schieder forderte die Schülerinnen dazu auf, sich politisch zu informieren, "weil eine Demokratie auch junge Menschen braucht, die bereit sind, sich für sie einzusetzen." Die stabile Gesellschaftsordnung Deutschlands in Frieden und Wohlstand sei keine Selbstverständlichkeit. Es mache ihr schon etwas Sorgen, dass Jugendliche in der heutigen Zeit eher unpolitisch sind.
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