Mutmaßlicher Amberger Vergewaltiger (19) ist einschlägig vorbestraft
Wehrlose Frau missbraucht

Als die Amberger Polizei am frühen Samstagmorgen einen 19-Jährigen wegen des Verdachts der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs festnahm, traf sie einen alten Bekannten. Der Mann, der sich in einem Gebüsch an einem 13 Jahre alten Mädchen aus dem Kreis Schwandorf vergangen haben soll, stand unter laufender Bewährung.

Er war im März vom Landgericht Amberg wegen sexuellen Missbrauchs einer 17-Jährigen zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden (wir berichteten). Die Jugendliche hatte den 19-Jährigen und einen weiteren beteiligten Mann schon länger gekannt. Vor dem Missbrauch war bei einer Party des Trios reichlich Alkohol geflossen. So viel, dass die 17-Jährige am Ende mehr als drei Promille im Blut hatte. Die ebenfalls betrunkenen Männer nutzten die wehrlose Situation der Frau aus.

Clique polizeibekannt

Im Fall des 13-jährigen Mädchens besteht aus polizeilicher Sicht "kein Zweifel" daran, dass der junge Mann sein Opfer zum Sex gezwungen habe, unterstrich der Sprecher des Präsidiums in Regensburg, Michael Rebele, am Mittwoch. Warum einige junge Leute nicht in das Geschehen eingegriffen haben, lässt sich laut Polizei erklären. "Nachdem Zeugen auf das Geschehen aufmerksam wurden, verständigten sie die Polizei", hatte Rebele bereits am Montag berichtet. Zuvor hätten sie von der Tat nichts gemerkt. Erst als der 19-Jährige wieder auftauchte, sei ihnen klar geworden, dass da etwas Schlimmes passiert sein müsse. Die jungen Leute, die sich regelmäßig auf der sogenannten Kräuterwiese aufhalten, sind bereits öfter wegen Alkoholgenuss und Ruhestörungen polizeilich aufgefallen, wie der Amberger Polizeisprecher Peter Krämer bestätigte.
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