Nach 90 spannenden und hitzigen Minuten freut sich Amberg über ein 1:1 in Buchbach
Torwart rettet das Remis

Auch im siebten Anlauf sollte es nicht sein. Aber: Der Fußball-Regionalligist FC Amberg hat am vor 840 Zuschauern in der SMR-Arena des TSV Buchbach nach zuletzt zwei 0:1-Auswärtsniederlagen in Unterhaching und Bayreuth wieder gepunktet. 1:1 stand es nach 90 spannenden und stellenweise hitzigen Minuten. "Ein absolut gerechtes Unentschieden", sagte nach dem Schlusspfiff FC-Teammanager Hubert Kirsch, der eine Partie mit "viel Kampf und Tempo" sah, die spielerisch "kein Leckerbissen" war.

In der 4. Minute überraschten die Gastgeber den FCA mit einer Ecken-Variante. Patrick Walleth verlängerte den Ball von Maximilian Bauer auf Aleksandro Petrovic. Der legte auf den eingelaufenen Bauer zurück. Dessen Volleyschuss köpfte Thomas Leberfinger am Fünf-Meter-Raum jedoch übers Tor von Matthias Götz (4.). Der Amberger Schlussmann musste erstmals nach acht Minuten eingreifen, als er Markus Grübls Flanke vor Bauer herunter fischte.

Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe die Amberger das erste Lebenszeichen von sich gaben, doch der Freistoß von Sven Seitz aus 25 Metern stellte für den Buchbacher Torwart Maximilian Weber kein Problem dar. Der Weckruf für die Oberpfälzer, die bei einer Doppelchance binnen weniger Sekunden in der 14. Minute mit 1:0 in Führung hätten gehen müssen: Zunächst klärte Buchbachs Keeper Weber mit einem Reflex den Kopfball von Julian Ceesay, ehe Maximilian Drum den Nachschuss von Marco Wiedmann, ebenfalls ein Kopfball, von der Linie kratzte.

Genauso spektakulär dann das 1:0 für den FC Amberg. Eine Ecke hielt Weber auf der Linie fest, das Spiel ging eigentlich weiter, aber Kai Hempel im Strafraum zu Boden. Zur Verwunderung des TSV entschied Referee Tobias Baumann nach langer Rücksprache mit seinem Assistenten und einigen Diskussionen auf Foulspiel und auf Elfmeter - ein Geschenk, das Marco Wiedmann dankbar zum 0:1 annahm (24.).

Es dauerte einige Zeit, bis sich die Platzherren nach diesem Rückschlag wieder fingen, woraus der FC jedoch kein Kapital schlagen konnte. Im Gegenteil: Noch vor der Halbzeit glichen die wieder stärker werdenden Oberbayern aus, als bei einer Ecke von Patrick Walleth der aufgerückte TSV-Verteidiger Thomas Leberfinger am höchsten stieg und aus fünf Metern unhaltbar für Götz in die Maschen köpfte.

Im Mittelfeld lieferten sich nach dem Wechsel beide Teams viele Zweikämpfe, manchmal an der Grenze des Erlaubten. Buchbach dominierte, während der FC in der Offensive kaum noch stattfand. Amberg durfte sich bei Schlussmann Götz bedanken, der mehrmals das 1:1 festhielt.
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