Nach Umbau Saal und auch Frei-Luft-Bewirtschaftung
Ex-Kino erlebbar

Die vorhandene Ausgangsterrasse ist etwa 70 Quadratmeter groß und soll um 45 Quadratmeter - resultierend aus fünf Parkplätzen (links) - erweitert werden. Hierfür wird es dann eine Freischankgenehmigung für den künftigen Betreiber des ehemaligen Park-Theaters geben. Bild: Steinbacher
"Nicht immer nur meckern", regte Beate Wolters an, als sie am Mittwoch in der Sitzung des Bauausschusses über die Neugestaltung des ehemaligen Park-Theaters sprach. Vielmehr freute sie sich darüber, dass das denkmalgeschützte Gebäude nach dessen Umgestaltung "wieder erlebbar wird". Sie befand sich damit in Einklang mit Oberbürgermeister Michael Cerny und drückte eigentlich die Stimmung des gesamten Gremiums in Sachen ehemaliges Kino aus.

Zuvor hatte Baureferent Markus Kühne dargelegt, dass im Inneren - durch die Herausnahme der Trennwände - für den künftigen Gastronomiebetrieb nun bald ein Raum mit 270 Quadratmetern zur Verfügung stehen werde. Auch die Bühne bleibe erhalten.

Laut Kühne könne zudem eine Bewirtschaftung im Freien auf der vorhandenen Eingangsterrasse genehmigt werden. Hier stünden 70 Quadratmeter zur Verfügung, die bei Verwendung von fünf Parkplätzen entlang der Franziskanergasse auf 115 Quadratmeter erweiterbar seien. Die hier wegfallenden Stellplätze könnten an die Mühlgasse verlegt werden. Maßgabe wird sein, dass der Antragsteller die dafür anfallenden Kosten übernimmt. Gegen all das hatte der Ausschuss keine Einwände und so gab es die einhellige Zustimmung ohne große Debatte.

Auf Nachfrage von Beate Wolters versicherte Markus Kühne, seine einst vorgelegten "kühne Pläne" (AZ berichtete) weiterzuverfolgen - in enger Abstimmung mit dem neuen Besitzer versteht sich. Der Baureferent hatte damals öffentlich über eine Ausweitung der Gastronomie in Richtung Vils nachgesonnen und Zustimmung geerntet. Selbst an eine kleine Plattform über den Uferbereich war gedacht worden.
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