Neonazi-Szene im Blick

Springerstiefel und Glatzköpfe als Markenzeichen der Neonazis in der Öffentlichkeit sind out. Deren Strategien und Methoden haben sich weitreichend verändert, sie kommen auf sehr viel leiseren, unscheinbareren, damit auch schwerer durchschaubaren Sohlen einher, gerade was ihre Versuche betrifft, Jugendliche für sich und ihre Sache zu gewinnen.

Das Evangelische Bildungswerk, die Katholische Erwachsenenbildung sowie die IG-Metall laden zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die sich diesem Thema offensiv stellt. Als Referentin konnte dazu Birgit Mair vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) in Nürnberg gewonnen werden. Mair wird in ihrem bilderreichen Referat auf aktuelle Entwicklungen der Neonazi-Szene in der Oberpfalz Bezug nehmen.

Neben Strategien altbekannter Parteien wie der NPD wird sie auf neue neonazistische und rassistische Gruppierungen eingehen. Dabei wird sie insbesondere auf die Rolle des von der Oberpfalz aus betriebenen neonazistischen Versandhandels sowie der von dort aus organisierten extrem rechten Konzerten sowie des interaktiven Internet-TV eingehen. Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Beginn ist am Donnerstag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr, im Paulaner-Gemeindehaus am Paulanerplatz 13. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt drei Euro. Für Schulklassen ist der Eintritt frei. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.
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