Nervenkitzel bis zur letzten Kugel

Julia Helgert entschied das Duell mit dem Ex-Nationalschützen Ferdinand Stipberger im Stechen für sich. Bild: dop

Aufatmen bei der SG Neumühle und Aufsteiger Ehenbachtaler Holzhammer: Nach dem missglückten Saisonstart gelingt der erste Sieg in der Luftgewehr-Bayernliga. Im direkten Duell liefern sich die beiden dann einen packenden Wettkampf, der erst im Stechen entschieden wird.

(dop/ffl) Die SG Neumühle startete auf der Schießanlage in Thalmassing in Bestbesetzung: Julia Helgert und Kevin Knott waren wieder mit dabei - und die Chancen auf die ersten Punkte standen gut. Gegen Tiefes Tal Oppersdorf sorgten Helgert (395:394 gegen Sibylle Neumeyer) und Lisa Sennfelder (389:383 gegen Markus Islinger) für eine 2:0-Führung. Knott verlor gegen die Oppersdorferin Lisa Iberle mit 381:391.

Hierl macht Sieg perfekt

Den entscheidenden Punkt für die SG Neumühle holte Lena Hierl mit einem klaren 389:379 gegen Eva Wild. So war es nicht so schlimm, dass Andreas Kurz gegen den Oppersdorfer Christian Wimmer mit 374:377 Ringen den Kürzeren zog. Neumühle gewann mit 3:2 Punkten und 1928:1914 Ringen.

3:2 hieß es auch im Duell zwischen Neuling Ehenbachtaler Holzhammer und Gastgeber G'mütlichkeit Luckenpaint. Der auf Position eins startende Ferdinand Stipberger siegte mit 389:388 Ringen. Sabrina Hörl gewann klar mit 387:374, Markus Ulrich erzielte 389 und hatte damit drei Ringe Vorsprung auf seine Gegnerin. Da spielten dann auch die beiden Niederlagen von Achim Hüttner (375:381) und Anna Pentner (379:381) keine Rolle mehr - der erste Sieg war perfekt.

Im Vergleich der beiden Amberg-Sulzbacher Bayernligisten führte die Neumühlerin Julia Helgert gegen den ehemaligen Nationalmannschaftschützen Ferdinand Stipberger mit 100/98:99/98 zur Halbzeit mit einem Ring. Mit 98:96 drehte der Ehenbachtaler in der dritten Serie den Spieß um, nach 97:96 für Helgert in der Schlussserie stand es schließlich 391:391 unentschieden. Beim ersten Stechschuss hatten beide eine 10, Helgert behielt die Nerven und besiegte Stipberger mit 10:9 im zweiten Stechschuss.

Knott knapp vorne

Lisa Sennfelder (99/98) verschaffte sich gegen Sabrina Hörl (96/97) einen beruhigenden Vorsprung. In der zweiten Hälfte gelangen beiden 98/97, so dass Sennfelder mit 392:388 den zweiten Punkt für Neumühle holte. Gegen den Ex-Nationalmannschaftschützen Markus Ulrich lag der Neumühler Kevin Knott nach 20 Schuss (96/97:98/95) gleichauf, ging dann mit einer 100:97 in Führung. Ulrich konterte und glich mit einer 98:95 zum 388 aus. Auch hier musste ein Stechen entscheiden. Nach dem ersten Stechschuss war alles klar: Knott sorgte mit einem 10:9 für den dritten Punkt.

Lena Hierl konnte nicht an die gute Leistung vom ersten Wettkampf an diesem Tag anknüpfen. Mit 94/94/95/94 kam sie nur auf 377 Ringe, ihr Gegner Achim Hüttner hatte keine Mühe mit 99/96/90/97 und 382 Ringen einen Punkt für Holzhammer zu holen. Verbessert zeigte sich Andreas Kurz, jedoch reichten 96/96/95/95 und 382 Ringe nicht ganz, um Anna Pentner aus Holzhammer, die mit 97/97/96/93 auf 383 Ringe kam, zu schlagen. Somit stand es am Ende glücklich 3:2 (1930:1932 Ringe) für Neumühle.

Durch die beiden Siege gab die SG Neumühle die Rote Laterne ab und kletterte in der Tabelle auf Rang fünf. Einen Platz dahinter liegt Ehenbachtaler Holzhammer.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.