Netz stärkt Versorgung

Dr. Thomas Hohenstatt (Zweiter von links) steht an der Spitze des Aufsichtsrates. Unterstützt wird er von Dr. Andreas Herrmann (links), Dr. Peter Wittmann (Dritter von links), Dr. Harald Hollnberger (Vierter von links), Manfred Wendl und Klaus Emmerich (Fünfter und Sechster von links). Geschäftsführer Henryk Steinbach (rechts) gratulierte ihnen. Bild: hfz

Nicht nur einen, gleich drei Wechsel gab es beim Aufsichtsrat des Ärztenetzes Ugom. Der neu gewählte Vorsitzende Dr. Thomas Hohenstatt hat bereits konkrete Pläne, wie er eine möglichst aktive Beteiligung aller Gesellschafter vorantreiben könnte.

Ärzte und Krankenhäuser der Region, die dem Ärztenetz Ugom (Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte) angehören, stimmten bei ihrer Gesellschafterversammlung über einen Wechsel in ihrer ärztlichen Aufsichts- und Leitungsebene ab. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender ist Dr. Thomas Hohenstatt, einer der Gründungsmitglieder der Ugom, bisheriges Aufsichtsratsmitglied und Facharzt für Allgemeinmedizin aus Ursensollen. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden die niedergelassenen Ärzte Andreas Herrmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, und Peter Wittmann, Facharzt für Kardiologie, beide aus Amberg.

Unternehmen vorantreiben

Die Ärztlichen Direktoren, Dr. Harald Hollnberger (Klinikum St. Marien) und Dr. Klaus Nester (Kommunalunternehmen St. Anna/St. Johannes), behalten ihre Position im Aufsichtsrat. Mitglieder ohne Stimmrecht bleiben die Krankenhaus-Vorstände Manfred Wendl (Amberg) und Klaus Emmerich (Sulzbach-Rosenberg).

Hohenstatt betonte, dass er eine möglichst breite und aktive Beteiligung aller Gesellschafter bei der Erarbeitung von Themen anstrebe. Ugom-Geschäftsführer Henryk Steinbach freute sich über das neue Gesicht an der Spitze und darauf, mit dem neu zusammengesetzten Aufsichtsrat das Unternehmen gemeinsam gestalten und weiterentwickeln zu können. Ugom organisiert seit mehreren Jahren eine sogenannte "integrierte Versorgung von über Mitgliedspraxen eingeschriebenen Netzpatienten". Zudem unterstützt es seine Gesellschafter in beruflichen und regionalen gesundheitspolitischen Belangen und vertritt damit zahlreiche Interessen der Mitglieder.

Qualität und Effizienz

Höchstes Ziel sei es, die Qualität und Effizienz der regionalen Gesundheitsversorgung zu verbessern. Eine zentrale Rolle spiele dabei der Vertrag zur "integrierten Versorgung von Netzpatienten" mit der AOK Bayern. Dadurch sei es dem Netz möglich, auf vielen Ebenen zu agieren und Verantwortung zu übernehmen. Der Aufsichtsrat informierte, dass die technische und persönliche Vernetzung im Ugom bereits weit fortgeschritten sei. Durch abgestimmte Behandlungen und kontinuierliches Qualitätsmanagement könne eine dauerhaft hohe Versorgungsqualität gewährleistet werden.

Zudem seien zusätzliche Vorsorge-Angebote für Netzpatienten mit der AOK verhandelt worden. Ziel sei es, die Versorgung der Patienten zu optimieren sowie Praxen und Krankenhäuser vermehrt in der Ugom einzubinden.
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