Neue Zeiten für das ehemalige Bordell an der Sulzbacher Straße 21

Neue Zeiten für das ehemalige Bordell an der Sulzbacher Straße 21 Die Sulzbacher Straße und ihr Ruf als Rotlichtmeile könnten bald schon überholt sein. Der Streit um das ehemalige Etablissement mit der Nummer 21 hat jetzt auch von offizieller Seite ein Ende gefunden: Das Haus ist in die Hände eines neuen Besitzers übergangen. Sein Vorgänger, ein Heidelberger Rechtsanwalt, befand sich in Rechtsstreitigkeiten mit der Stadt. Im Herbst 2010 hatte die Verwaltung beschlossen, dem Puff-Betrieb ein Ende zu setze
Lokales
Amberg in der Oberpfalz
11.10.2015
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Die Sulzbacher Straße und ihr Ruf als Rotlichtmeile könnten bald schon überholt sein. Der Streit um das ehemalige Etablissement mit der Nummer 21 hat jetzt auch von offizieller Seite ein Ende gefunden: Das Haus ist in die Hände eines neuen Besitzers übergangen. Sein Vorgänger, ein Heidelberger Rechtsanwalt, befand sich in Rechtsstreitigkeiten mit der Stadt. Im Herbst 2010 hatte die Verwaltung beschlossen, dem Puff-Betrieb ein Ende zu setzen. Sie erließ eine sogenannte Nutzungsuntersagung. Darin wurde festgestellt, dass in dem Anwesen ein nicht genehmigtes Bordell betrieben wird. Der Hausbesitzer klagte. Der Prozess beschäftigte sogar den Münchner Verwaltungsgerichtshof, doch auch hier erhielt der Rechtsanwalt eine Abfuhr und musste am Ende zahlen. Die Stadt hatte mehrfach Zwangsgelder verhängt, um die Schließung zu forcieren. Schließlich stand wegen einer Fristversäumnis eine fünfstellige Forderung im Raum, "die aber mittlerweile beglichen ist", informierte Stadtpressesprecherin Susanne Schwab. Dem Haus an der Sulzbacher Straße stehen mit dem Besitzerwechsel neue Zeiten bevor. Das zeigt ein an der Fassade angebrachtes Transparent: Eine freizügige rothaarige Lady im String-Tanga und der Schriftzug "Ich war gestern!" machen unmissverständlich klar, dass das Rotlicht jetzt endgültig ausgeknipst wurde. ( roa) Bild: Steinbacher
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