Neuer Kanal, andere Straßenlampen für Alteglsee - "Bewohner werden profitieren"
Million fließt in den Untergrund

Gut 800 Kubikmeter Fassungsvermögen hat das Regenüberlaufbecken südlich von Alteglsee (im Hintergrund), das über einen Graben in den Fiederbach abgeleitet wird. Unser Bild zeigt (von rechts) Baureferent Markus Kühne, Lars Pachmann (Tiefbauamt), Karl-Heinz Schmidt (Planungsbüro UTI), Oberbürgermeister Michael Cerny, Tiefbauamtsleiter Norbert Füger, Hubert Englhard und Gerald Lord (Bauunternehmen Englhard) sowie Dr. Hans Weiß (Wasserwirtschaftsamt). Bild: gf
Fast eine Million Euro musste die Stadt Amberg aufbringen, um im Ortsteil Alteglsee den Schmutzwasserkanal zu bauen, die Straßenbeleuchtung zu erneuern und ein Lehrrohrsystem zu verlegen. Die Anwohner von Alteglsee müssen sich an den Kosten über den Kanalerschließungsbeitrag beteiligen. Rund ein Jahr war das Bauunternehmen Englhard damit beschäftigt, die vom Planungsbüro Umwelt- und Tiefbau Ingenieure GmbH (UTI) konzipierten Kanalbaumaßnahmen umzusetzen. Beim gestrigen Abschlusstermin betonte Lars Pachmann von städtischen Tiefbauamt, dass trotz teilweiser Vollsperrung des Ortsteils den Anwohnern eine annehmbare Zufahrtsmöglichkeit offengehalten wurde. "Alteglsee und seine Bewohner werden von den Kanalbaumaßnahmen profitieren", betonte Oberbürgermeister Michael Cerny, auch wenn von den Grundstückseigentümern nun Kanalerschließungsbeiträge erhoben würden. Dr. Hans Weiß vom Wasserwirtschaftsamt bestätigte der Stadt, dass sie den Gewässerschutz fast vollständig abgeschlossen habe. Nur im Bereich des Fiederbaches müsse nachgebessert werden. "Für uns hat der Umgang mit unseren Gewässern und auch Abwässern höchste Priorität", unterstrich Oberbürgermeister Michael Cerny.
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